Die hochkarätigen Referenten der ECO Zukunftswerkstatt und vor allem die hervorragende Chance zum Netzwerken lockten am 17. April 2012 über 250 TeilnehmerInnen aus der Energie- und Umwelttechnikbranche nach Graz.
Eine Innovation mit Potenzial zur Netzwerk-Erweiterung bot sich den Gästen bereits nach Ankunft in der Alten Universität Graz. Das Visitenkarten-Buffet ermöglichte ein Vielfaches an passenden neuen Kontakten im Vergleich zu anderen Veranstaltungen.
Die Key-Note Vorträge eröffnete Professor Dr. Harald Bradke, Leiter des Competence Centers Energietechnologien und Energiesysteme am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung.
Prof. Bradke zeigte bekannte und überraschende Innovationsfelder, die vor allem durch interdisziplinäres Zusammenwirken radikale Erneuerungen ermöglichen. Als Beispiele führte er die kommende massive Reduktion des Energieverbrauchs in der Zementindustrie an und Mikrowärme aus der Umgebung mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten an. Weiters zeigte Prof. Bradke den Innovationszyklus auf, demzufolge erst nach einer Euphorie- und Konsolidierungsphase der „Take off“ eines Produktes gelingen kann. Das Beispiel e-Mobilität sieht der Professor derzeit in jener Euphoriephase, die noch nicht vom wirtschaftlichen Erfolg geprägt ist.
Huang Ming, amtierender Träger des alternativen Nobelpreises und weltgrößter Solarthermie-Unternehmer mit 9000 Mitarbeitern folgte mit seinem Vortrag „The Future of Micro Emission Technology“. Er hält es für besonders wichtig und erfolgbringend, erneuerbare Energien über die emotionale Ebene zu gestalten und verkaufen. Die Produkte müssen en vogue werden, so dass der Produktpreis erst in nachgereihter Linie als Kaufkriterium entscheidet.
Im Zuge seines Besuches in Graz wurde Huang Ming der Ehrentitel „Botschafter des Green Tech Valley“ verliehen. Er und ECO WORLD STYRIA unterzeichneten auch ein Kooperationsabkommen zum Ausbau der Geschäftskontakte zwischen dem Green Tech Valley und dem China Solar Valley. In den bilateralen Gespräche mit rund einem Dutzend Mitgliedsunternehmen von ECO ergaben sich bereits konkrete Kooperationen zur Lieferung von Produkten nach China sowie mögliche Joint Ventures zwischen Europa und China.
Frau Song Yuyan führte eine zweite Delegation aus Tianjin (China) nach Graz. Auch mit dieser Delegation wurden mit einem Dutzend ECO-Unternehmen B2B-Gespräche geführt und nächste Projekte vorbereitet. Bisherige Erfolge in der Zusammenarbeit mit Tianjin zeigen neue Projekte im Bereich Energie-Effizienz, deren Auftragswerte bereits in Millionen-Euro-Höhe an steirische Cluster-Unternehmen ergingen.
In der folgenden Diskussionsrunde wies Saubermacher-Gründer Hans Roth auf die zukünftige Verwendung von Rohstoffen und die adaptierte Rolle von Ersatzbrennstoffen hin. Als Stoffstromexperte denkt er bereits jetzt an die Verwertung von Photovoltaik-Abfällen und Lithium-Ionen Batterien.
Für Landesrat Johann Seitinger zeigt sich unser Jahrhundert der Ressourcen unter anderem auch darin, dass in der Steiermark bereits bestehende Mülldeponien wieder aufgegraben werden, um neuen Raum, Rohstoffe und Energie zu gewinnen.
Bürgermeisterstellvertreterin Lisa Rücker berichtete von den Erfolgen der Stadt Graz bei der aktuellen Smart City Ausschreibung sowie den vielversprechenden Projekten und Chancen für neue Technologien, die sich daraus ergeben.
Nach den Fachvorträgen wurden die TeilnehmerInnen der Zukunftswerkstatt eingeladen, sich mit ihren Branchen-KollegInnen und interessierten Branchen-Neulingen auszutauschen und gemeinsam steirische Köstlichkeiten zu genießen.
Pressefoto-Download: http://www.salondeluxe.at/download_area/eco/eco_042012.html
Eine Innovation mit Potenzial zur Netzwerk-Erweiterung bot sich den Gästen bereits nach Ankunft in der Alten Universität Graz. Das Visitenkarten-Buffet ermöglichte ein Vielfaches an passenden neuen Kontakten im Vergleich zu anderen Veranstaltungen.Die Key-Note Vorträge eröffnete Professor Dr. Harald Bradke, Leiter des Competence Centers Energietechnologien und Energiesysteme am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung.
Prof. Bradke zeigte bekannte und überraschende Innovationsfelder, die vor allem durch interdisziplinäres Zusammenwirken radikale Erneuerungen ermöglichen. Als Beispiele führte er die kommende massive Reduktion des Energieverbrauchs in der Zementindustrie an und Mikrowärme aus der Umgebung mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten an. Weiters zeigte Prof. Bradke den Innovationszyklus auf, demzufolge erst nach einer Euphorie- und Konsolidierungsphase der „Take off“ eines Produktes gelingen kann. Das Beispiel e-Mobilität sieht der Professor derzeit in jener Euphoriephase, die noch nicht vom wirtschaftlichen Erfolg geprägt ist.Huang Ming, amtierender Träger des alternativen Nobelpreises und weltgrößter Solarthermie-Unternehmer mit 9000 Mitarbeitern folgte mit seinem Vortrag „The Future of Micro Emission Technology“. Er hält es für besonders wichtig und erfolgbringend, erneuerbare Energien über die emotionale Ebene zu gestalten und verkaufen. Die Produkte müssen en vogue werden, so dass der Produktpreis erst in nachgereihter Linie als Kaufkriterium entscheidet.
Im Zuge seines Besuches in Graz wurde Huang Ming der Ehrentitel „Botschafter des Green Tech Valley“ verliehen. Er und ECO WORLD STYRIA unterzeichneten auch ein Kooperationsabkommen zum Ausbau der Geschäftskontakte zwischen dem Green Tech Valley und dem China Solar Valley. In den bilateralen Gespräche mit rund einem Dutzend Mitgliedsunternehmen von ECO ergaben sich bereits konkrete Kooperationen zur Lieferung von Produkten nach China sowie mögliche Joint Ventures zwischen Europa und China.
Frau Song Yuyan führte eine zweite Delegation aus Tianjin (China) nach Graz. Auch mit dieser Delegation wurden mit einem Dutzend ECO-Unternehmen B2B-Gespräche geführt und nächste Projekte vorbereitet. Bisherige Erfolge in der Zusammenarbeit mit Tianjin zeigen neue Projekte im Bereich Energie-Effizienz, deren Auftragswerte bereits in Millionen-Euro-Höhe an steirische Cluster-Unternehmen ergingen.
In der folgenden Diskussionsrunde wies Saubermacher-Gründer Hans Roth auf die zukünftige Verwendung von Rohstoffen und die adaptierte Rolle von Ersatzbrennstoffen hin. Als Stoffstromexperte denkt er bereits jetzt an die Verwertung von Photovoltaik-Abfällen und Lithium-Ionen Batterien.
Für Landesrat Johann Seitinger zeigt sich unser Jahrhundert der Ressourcen unter anderem auch darin, dass in der Steiermark bereits bestehende Mülldeponien wieder aufgegraben werden, um neuen Raum, Rohstoffe und Energie zu gewinnen.Bürgermeisterstellvertreterin Lisa Rücker berichtete von den Erfolgen der Stadt Graz bei der aktuellen Smart City Ausschreibung sowie den vielversprechenden Projekten und Chancen für neue Technologien, die sich daraus ergeben.

Nach den Fachvorträgen wurden die TeilnehmerInnen der Zukunftswerkstatt eingeladen, sich mit ihren Branchen-KollegInnen und interessierten Branchen-Neulingen auszutauschen und gemeinsam steirische Köstlichkeiten zu genießen.
Pressefoto-Download: http://www.salondeluxe.at/download_area/eco/eco_042012.html
