Was sich als Allgemeinwissen in der Wirtschaft durchsetzt, untermauert der amerikanische Wissenschafter Peter D. Kinder mit Zahlen: Investitionen in den Klimaschutz brächten ökologisch wie auch ökonomisch Profit. Der Wissenschaftler aus Boston war gestern einer der Referenten beim internationalen Klimakongress „Klima–X“ im Hartberger Ökopark. Kinder definierte bereits in den 80er-Jahren „Soziale Verträglichkeit“als Indikator für Investitionen und liefert Unternehmen entsprechende Bewertung.
„Investitionen in saubere Energie und den Klimaschutz werden in den nächsten Jahren von hohen Energiepreisen, steigendem Bedarf und höherem Bewusstsein für Klimarisiken profitieren“, sieht Peter Kinder die Chancen. Als Beispiel, dass auch Großunternehmen dies erkannt haben, nannte er den Stromversorger „Florida Power & Light“ (FPL), der neben dem Atomstrom-Engagement mittlerweile der größte Windenergie-Produzent in den USA sei.
