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Forschungsschwerpunkt Umwelt und Globaler Wandel - Auszeichnungen für JungwissenschafterInnen der Uni Graz


13.12.11
Wissenschaftliche Aktivitäten und Projekte im Themenfeld Umwelt und Globaler Wandel bilden einen der sieben Forschungsschwerpunkte der Uni Graz. Neben renommierten WissenschafterInnen leisten auch zahlreiche JungforscherInnen undStudierende mit ihren Arbeiten wichtige Beiträge für zukunftweisende, nachhaltige Entwicklungen. Einige von ihnen wurdenkürzlich prämiert.

Dr. Sebastian Seebauer vom Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel erhielt für seine Dissertation „Individuelles Mobilitätsverhalten in Großstädten. Erklärungsmodell und Veränderungsmöglichkeiten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel“ gleich zwei Auszeichnungen: am 9. November 2011 den Wissenschaftlichen Förderpreis der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22, dotiert mit 700 Euro, sowie am 14. November 2011 den Förderungspreis für wissenschaftliche Arbeiten der Kammer für Arbeiter und Angestellte Steiermark, dotiert mit 450 Euro. Seebauer untersuchte auf Basis von Personenbefragungen, von welchen Faktoren das individuelle Mobilitätsverhalten beeinflusst wird, wie etwa Umweltbewusstsein, soziale Normen, wahrgenommene Sicherheit, Wissensstand, Kosten, Zeit, Flexibilität, Fitness/Bewegungslust, die Qualität des öffentlichen Verkehrs und andere mehr. Aus seinem daraus entwickelten Modell lassen sich Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation ableiten. Sebastian Seebauer

Mikrostipendien aus dem „klima:aktiv mobil“-Förderprogramm des Lebensministeriums bekamen NachwuchswissenschafterInnen der Uni Graz für ihre Arbeiten im Bereich umweltschonende Mobilität und alternative Verkehrskonzepte. Umweltminister Niki Berlakovich überreichte die Preise am 10. November 2011 in Wien.

DI Simone Pieber, Jungforscherin in der Arbeitsgruppe „Nachwachsende Rohstoffe“ unter der Leitung von Ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Mittelbach am Institut für Chemie, konnte sich über 600 Euro für zwei Arbeiten über die „Direktverflüssigung von heterogenen Abfällen und Biomasse zur Erzeugung flüssiger Motoren-Kraftstoffe“ sowie die „Pyrolyse biogener Rohstoffe zur Erzeugung flüssiger Motoren-Kraftstoffe“ freuen.

Mag. Martin Kislinger, wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung, wurde für seine Diplomarbeit zum Thema „Shared Space zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Straßenraum“ mit 500 Euro prämiert. Die Arbeit entstand im Zuge des vom Land Steiermark in Auftrag gegebenen Projekts „Shared Space“. Derzeit forscht Kislinger im vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekt „iEnergy Weiz-Gleisdorf“. Seine Dissertation, in der es um die Modellierung von Innovationsdiffusion im Bereich erneuerbarer Energien gehen wird, ist in Vorbereitung.

Quelle: Karl-Franzens-Universität Graz / 21.11.2011
Zum Originalartikel auf kfunigraz.ac.at gelangen Sie HIER.



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