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Frigopol stattet SK Puntigamer Sturm Trainingszentrum aus


27.01.11
Veraltete Heizungsanlagen werden vermehrt auch in Bürogebäuden und Produktionsbetrieben durch energieeffizientere Heizungs- und Kühlanlagen in Verbindung mit erneuerbarer Energien eingesetzt. Gerade in größeren Gebäuden ist zur Anlagensteuerung eine zentrale Gebäudeleittechnik mit dazugehörigem Energiemonitoring von großer Wichtigkeit. Der SK Puntigamer Sturm hat in seinem Trainingszentrum die besten Vorraussetzung für eine nachhaltige Energiewirtschaft geschaffen. Die Grundbausteine für diese Anlage sind neben zwei Wasser-Wärmepumpen auch eine Solarthermie- und Photovoltaikanlage. Die Gebäudeleittechnik, auf die von jedem beliebigen Rechner im Netzwerk zugegriffen werden kann, dient neben der aktuellen Anlagenübersicht auch zum umfangreichen Energiemonitoring. Die Gebäudeautomatisierung bietet darüber hinaus selbstverständlich die Möglichkeit zur Feineinstellung der Anlage über alle relevanten Parameter der Heizungssteuerung zur Energieoptimierung. Die Anlage zeichnet sich durch die Zusammenführung unterschiedlicher Bussysteme (LAN, LON, EIB/KNX; ModBus) und Einbindung eigenständiger Anlagenteile zur einer komplexen Anlagensteuerung aus. Um das Gesamtkonzept der Anlage abzurunden verfügt die Gebäudeleittechnik über ein frei gestaltbares Monitoringsystem, um die Anlagenzustände zu protokollieren und den Anlagenbetreiber somit bei der Reduzierung des Energieverbrauchs zu unterstützen.
Bei der Entwicklung des Anlagenkonzeptes wurde das Augenmerk besonders auf das Zusammenspiel der einzelnen Anlagenteile gelegt.

Das Anlagenkonzept basiert auf der Nutzung des eigenen Brunnenwassers für den Betrieb von zwei Wasser-Wärmepumpen, die sowohl zur Beheizung als auch zur Kühlung der Räumlichkeiten dienen. In den Sommermonaten wird das Brunnenwasser ebenso zur Bewässerung der großräumigen Rasenanlage genutzt. Auch die Sonnenenergie bleibt selbstverständlich nicht ungenutzt. Wie bereits erwähnt, wurden eine Solarthermie- und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Neubaus installiert. Die Solaranlage wird zur Beschickung der Wärmespeicher herangezogen. Daraus werden dann in weiterer Folge, je nach Bedarf, die Warmwasseraufbereitung und die Gebäudeheizung gespeist. Der von der Photovoltaikanlage produzierte Strom wird ins hauseigene Stromnetz eingespeist um die Stromkosten für den Betrieb der Wärmepumpen zu reduzieren.

Quelle: Frigopol Umweltanlagen GmbH / 24.01.2011


Part of the FRIGOPOL Group
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