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AWO-Branchenforum Umwelttechnik in China sowie Energiewirtschaft in Südkorea

Massive Investitionen in Abwasserreinigung, Luftreinhaltung, Abfallverwertung und Energieeffizienz in China
China boomt. Die größte Exportnation, der größte Automobilmarkt und die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat aber auch die größten Umweltprobleme und leidet außerdem unter knappen Wasser-, Energie- und Landressourcen. Bis 2030 wird sich die Zahl der Stadtbewohner in China fast verdoppeln, riesige Investitionen in die Umweltinfrastruktur werden damit erforderlich.

Massive Investitionen gehen allen voran in Abwasserreinigung, Luftreinhaltung und Abfallverwertung:
  • Bau von 1.000 neuen Kläranlagen in den letzen 10 Jahren mit weiteren massiven Ausbauplänen und steigenden Qualitäts- und Effizienzanforderungen sowie Schlammverwertung
  • Investitionen in Recycling und Abfallverwertungsinfrastruktur, um jährliche Wachstumsraten von 8% bis über 20% in den boomenden Metropolen und geschätzte 300 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle zu bewältigen

Ambitionierte Vorgaben gibt es für Energieeffizienz in Industrie und Gebäuden und erneuerbare Energie:
15% erneuerbare Energie bis 2020 bei hohem Wirtschaftswachstum und insgesamt steigendem Energiebedarf: 30 GW Windkraft, 30 GW Biomasse, 1,8 GW Solar.

China´s heimische Umweltindustrie entwickelt sich rasant, ausländische Unternehmen und Technologien sind aber willkommen und dieses "Window of Opportunity" gilt es zu nutzen, um Lösungen und Technologien in China einzuführen und damit vom langfristig hohen Wachstum zu profitieren.

Südkorea forciert Ausbau erneuerbarer Energiequellen
Südkorea als Land mit nur geringen Natur- und Energieressourcen steht als hochindustrialisiertes Land in der Weltrangliste der Energieverbraucher an zehnter Stelle. Im letzten Jahr wurden 97% der Energieressourcen im Wert von über 100 Milliarden EUR importiert; dies entspricht ca. einem Drittel der Gesamtimporte. Um sich von Energieimporten unabhängiger zu machen, wird die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen stark forciert. Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch betrug im letzten Jahr nur knapp 2,4%. Im Rahmen der “Green Growth Strategy” soll dieser Wert in den kommenden Jahren bis 2030 kontinuierlich auf 11% angehoben werden.

Das südkoreanische Know-how im Bereich der erneuerbaren Energien hat den Stand internationaler Technologieführer vielfach noch nicht erreicht. Somit haben ausländische Firmen mit innovativen Technologien inkl. Instandhaltung und Wartung durchaus gute Chancen bei Kooperationen zum Zug zu kommen.
So wird z.B. das größte Gezeitenkraftwerk der Welt in der Nähe von Seoul mit elektromechanischen Ausrüstungen aus Österreich beliefert. Auch im Bereich der Projektentwicklung besteht Bedarf nach kompetenten ausländischen Beratungsunternehmen, welche repräsentative Referenzen vorweisen können.

Im Rahmen des Branchenforums geben Herr Mag. Somweber, Handelsdelegierter in Seoul, und Herr Mag. Müller, stv. Handelsdelegierter in Guangzhou, topaktuelle Informationen zu den Marktgegebenheiten vor Ort. Die Experten Frau Han stellen den aktuellen Branchenreport „Umwelttechnik China“ und Frau Cho Kyung-Mi den aktuellen Marktbericht zum Thema Erneuerbare Energie in Südkorea vor.

Vorträge von Fachexperten und aus der Praxis sowie die Möglichkeit zur individuellen Beratung werden Ihnen dabei helfen, die vielfältigen Herausforderungen des chinesischen und südkoreanischen Umwelttechnik- und Energiewirtschaftsmarktes besser zu verstehen und zu meistern.

Um Ihren Markteintritt in China zu fördern, bieten wir Ihnen im Zuge des Branchenforums die Teilnahme am Austria Showcase Österreichische Energie- und Umwelttechnologien für China, 4.-7.5.2010 an.

Durch Förderung aus der Internationalisierungsoffensive beträgt der Teilnahmebetrag für WK-Mitglieder statt EUR 50 (zzgl. 20% USt.) EUR 0 (zzgl. 20% USt.),
für WK-Nichtmitglieder statt EUR 100 (zzgl. 20% USt.) EUR 50 (zzgl. 20% USt.).

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend kofinanziert diese Veranstaltung aus Mitteln der Internationalisierungsoffensive go international. Eine Initiative des BMWFJ und der Wirtschaftskammer Österreich. http://www.go-international.at

Organisatorische Daten

Termin:
Mittwoch, 17.03.2010 -
Donnerstag, 18.03.2010

Veranstalter:
AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO)

Ort:

(A) Wien, Graz

Kontakt:
AnsprechpartnerIn Mag. Michaela Günther
Anmeldung bis 10.03.2010



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