Durch diese Maßnahme sollen jährlich bis zu 1,4 Tonnen Feinstaub im Stadtgebiet vermieden werden.
Zwei Prozent weniger Abgase
Mit dem Einbau der Katalysatoren in alle GVB-Busse -für einen Teil der Kosten gibt es EU-Fördermittel - verringert die Abgasemissionen des gesamten Straßenverkehrs um bis zu zwei Prozent. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 500.000 Euro.
Besonders viel Feinstaub falle durch Reifen-, Brems- und Straßenabrieb an. Beim auspuffbedingten Feinstaub emittieren Dieselfahrzeuge viel höhere Mengen als Benzin-Kfz.
Die Grazer Verkehrs-betriebe legen mit ihren 139 Bussen rund 8,5 Mio. Kilometer jährlich zurück.
Vier Mio. Kilometer pro Arbeitstag
Laut GVB ist der stetig steigende Straßenverkehr ein wesentlicher Faktor für die zunehmende Feinstaubbelastung im Grazer Stadtgebiet. In Graz allein würden pro Arbeitstag von allen Fahrzeugen allein vier Mio. Kilometer zurückgelegt, das sind im Jahr rund 1,2 Mrd. km. Die Grazer Verkehrsbetriebe legen mit ihren 139 Bussen rund 8,5 Mio. Kilometer jährlich zurück.
Partikelmasse um 70 Prozent reduziert
Beim Partikeloxidationskatalysator von Pankl handelt es sich um einen metallischen Filter, der die gesundheitsschädigenden Kleinstpartikel aus den Abgasen von Dieselmotoren abscheidet und durch Oxidation in unbedenkliche Bestandteile umwandelt. Mit diesem neuartigen wartungsfreien Katalysator kann die vom Motor ausgestoßene Partikelmasse um bis zu 70 Prozent reduziert werden.
Seit Montag sind die Verkehrbetriebe nur mehr mit modernen Niederflur-bussen unterwegs.
Wieder erhöhte Feinstaubwerte
In Graz herrschte am Montag wieder erhebliche Feinstaubbelastung. Das Umweltressort des Landes bittet die Autofahrer daher, auf den Pkw zu verzichten und stattdessen auf Straßenbahn und Bus umzusteigen.
SJ für freie Fahrt
Die Sozialistische Jugend (SJ) tritt angesichts des Feinstaub-Problems für durchgehende Freifahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Wintermonaten ein
Quelle: steiermark.ORF.at, 21.12.2004

