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Europas Wissensmanager tagen in Graz

Wertvolles Know-How ab 29. Juni: 400 Experten auf größter Wissensmanagement-Tagung Europas erwartet


27.06.05

Die Welt des Wissens trifft sich in der kommenden Woche in Graz: Grund ist die größte europäische Tagung für Wissensmanagement - die "I-KNOW". Sie findet ab dem 29. Juni in der Grazer Stadthalle statt. Veranstalter dieses Expertenmeetings mit rund 400 Vertretern aus der Wirtschaft und Wissenschaft ist das "Know-Center Graz" an der Technischen Universität Graz.
Wissen einsetzen. Wissen als Ressource leistet einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens. Der Umgang mit dem wertvollen Gut muss dazu aber richtig gemanagt werden: "Wissensmanagement befasst sich grundsätzlich mit der Identifikation, dem Erwerb, der Generierung, aber auch dem Transfer, der Anwendung und der Speicherung von Wissen in einem bestimmten Kontext wie etwa dem Arbeitsplatz", erläutert Tagungsleiter Klaus Tochtermann. Es beschäftige sich aber auch mit der Fähigkeit der Mitarbeiter, das Wissen zur Erledigung bestimmter Aufgaben einzusetzen, so der Vorstand des Instituts für Wissensmanagement und Wissensvisualisierung der Technischen Graz.

Austausch. Tochtermann, der zugleich Geschäftsführer des "Know-Center Graz" ist, sieht die Grazer Veranstaltung, bei der sich die führenden Köpfe dieser Disziplin von Mittwoch, 29. Juni, bis Freitag, 1. Juli 2005 in der Grazer Stadthalle treffen, als "ideale Plattform für interdisziplinären Austausch und um sich auf den neuesten Stand der Entwicklung zu bringen".

Gratis. Erstmals seit dem fünfjährigen Bestehen der Veranstaltung sind in diesem Jahr die Vorträge der Hauptredner für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich, betont Ines Puntschart vom "Know- Center Graz". So spricht Donnerstagvormittag etwa der Präsident der VW-Autouni Wolfsburg, Walther Bitterli, anschließend referiert Toshio Okamoto von der University of Electro-Communications in Tokyo über E-Pädagogik. Am Nachmittag sprechen Paul Hearn von der Europäischen Kommission sowie Susan Dumais von Microsoft und Richard Straub von IBM über Aspekte des Wissensmanagements.

Das Know-Center an der TU Graz hat im Januar 2001 seine Arbeiten als Forschungseinrichtung im Rahmen des Österreichischen Kompetenzzentrenprogramms K-Plus aufgenommen. Es versteht sich als Zentrum für wissensbasierte Anwendungen und Systeme. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Informationstechnologien für Wissensmanagement sowie Human- und organisationsorientiertes Wissensmanagement.
 
Quelle: Kleine Zeitung, 25.6.2005


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