Die Ankerkörbe, wie die Betonfundamente bezeichnet werden in einem mehrstufigem Verfahren errichtet. Ende August soll die erste Anlage des Windparks auf der Rattener Alm montiert werden.
Wetter
„Allerdings muss da auch das Wetter mitspielen. Wir haben zwar etwas Freiraum für Schlechtwetterphasen eingeplant. Wenn diese aber länger anhalten kann man nicht wirklich den genauen Zeitplan einhalten“, sagt Johann Janker, Errichter und Betreiber der Anlage.
Zehn Windräder sollen sich Mitte bis Ende Oktober drehen und Strom liefern. Da der Gebirgskamm quer zur Hauptwindrichtung steht, kann das Optimale herausgeholt werden.
Die Anlagen werden mittels Straßentransport von Dänemark geliefert. Auf einem vorbereiteten Lagerplatz neben dem Sportplatz werden diese zum Berghochtransport umgeladen.
„Wir bauen Windanlagen, wo viel Wind geht, aber bei der Montage selbst sollte möglichst wenig Luftbewegung sein, da sonst die Arbeit mit dem Kran schwierig wird“, sagt Janker.
Im Zuge der Windparkerrichtung werden nun auch die Schutzhütte am Roseggerhaus sowie die Ganzalm an das Netz angeschlossen, welches bisher mit einem Dieselaggregat versorgt wurde.
Insgesamt wurden 78 Kilometer an Kabel verlegt – sechs Kabelstränge, für jede Phase zwei.
Quelle: http://www.oststeiermark.net, 21.07.2005
Im Spätherbst drehen sich die Rotoren
Derzeit laufen die Arbeiten bei der Errichtung des Windparks auf der Rattener Alm auf Hochtouren.
21.07.05
