Wer ein neues Haus baut oder ein Eigenheim kauft, will damit auch eine stabile Wertanlage schaffen. Die Initiative Solarwärme Plus informiert, welche Bedeutung der Energieeffizienz eines Gebäudes beim Kauf oder Verkauf zukommen kann.
Natürlich sind die Lage, das Wohnumfeld sowie die Größe des Gebäudes und des Gartens neben dem Preis-Leistungsverhältnis entscheidende Aspekte bei der Bewertung einer Immobilie. Eine wachsende Rolle spielt jedoch angesichts des Ölpreises von mehr als 60 US-Dollar pro Barrel auch die Energietechnik eines Gebäudes. Einer Emnid-Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zu Folge halten mehr als 90 Prozent der Deutschen Energiesparen für wichtig.
"Im Hinblick auf den bleibenden Wert einer Immobilie und ihrer Energietechnik sind Hauseigentümer derzeit mit einer Solarwärmeanlage auf der sicheren Seite", so Thomas Drinkuth von der Initiative Solarwärme Plus, einer Kampagne der dena. Eine Solarwärmeanlage reduziert den Bedarf an konventionellen Energieträgern für die Warmwasserbereitung um bis zu 60 Prozent. Wird sie zusätzlich zur Unterstützung der Raumheizung eingesetzt, kann sie bis zu 25 Prozent der insgesamt benötigten Wärmeenergie eines Haushalts liefern. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern sichert dem Haus beim Wiederverkauf auch einen Bonus. "In einer weiteren wissenschaftlichen Studie der dena haben 80 bis 90 Prozent der befragten Gebäudeeigentümer angegeben, in der Erhöhung der energetischen Qualität eine Marktwertsteigerung des Gebäudes zu sehen", bestätigt Thomas Drinkuth.
Quelle: www.oekonews.at, 21.07.2005
