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Biomasseinitiative in Japan zeigt erste Erfolge

Erste Aufträge im Wert von mehreren hunderttausend Euro bereits abgeschlossen


22.07.05

Großes Potential für österreichische Unternehmen im Bereich Biomasse in Japan – erste Aufträge im Wert von mehreren hunderttausend Euro bereits abgeschlossen


Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft Österreich der WKÖ, und Ernst Laschan, österreichischer Handelsdelegierter in Japan, ziehen eine positive Bilanz über die „Biomasse Initiative Japan 2005“ (Biomasseanwendungen und Forstwirtschaft aus Österreich) die im Rahmen der Internationalisierungsoffensive „go international“ von WKÖ und Bundesregierung in Japan abgehalten wurde. „Aufgrund des guten Besuches der Veranstaltungen – 800 japanische Fachbesucher nahmen daran teil - und des außergewöhnlichen Medienechos wurden die von uns gesteckten Ziele mehr als erfüllt“, betont Koren. „Die teilnehmenden österreichischen Unternehmen konnten bereits erste Aufträge im Projektwert von mehreren hunderttausend Euro in Japan unterzeichnen.“ In Tokio, Kochi, Nagoya, Aichi, Yamagata und Nagano wurden Symposien, Workshops sowie Treffen mit japanischen Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik abgehalten, um die österreichische Kompetenz auf diesem Gebiet zu präsentieren.

Durch die Abhaltung der Biomasse Initiative 2005 ist es gelungen, Österreich als Vorreiter im Bereich Biomasse in Japan zu positionieren. Das zeigt auch die stark gestiegene Zahl von japanischen Anfragen in diesem Bereich, die uns an die Außenhandelsstelle Tokio übermittelt werden“, berichtet Handelsdelegierter Laschan. Österreichische Unternehmen werden mit ihrem Know-How in dieser Branche in den nächsten Jahren in Japan punkten können, denn um die Vorgaben des Kyoto Protokolls hinsichtlich der Reduktion von CO2-Emissionen zu erfüllen, startete die japanische Regierung die „Nippon Biomass“ Strategie. Dieser Trend soll auch weiter ausgebaut werden. Derzeit entwickelt deshalb die Außenhandelsstelle gemeinsam mit dem Bioenergy Cluster ein Schulungskonzept, mit dem ab Herbst 2005 japanische Fachleute nach Österreich geholt werden, um Detailschulungen im Bereich Biomasse/Forstwirtschaft zu erhalten. Selbstverständlich werden dabei auch die österreichischen Unternehmen vorgestellt.

Die japanische Regierung erhofft sich durch den Einsatz von Biomasse die regionale Forstwirtschaft und somit die Attraktivität von ländlichen Regionen zu beleben. Die Regierung bietet deshalb lokalen Gebietskörperschaften umfangreiche finanzielle Förderanreize für Projekte mit Biomasseanwendungen. Laschan: „Deshalb ist in Japan das Interesse entsprechend groß. Österreichische herausragende Technologie auf diesem Sektor stößt in Japan auf großes Interesse, ist aber noch wenig bekannt und genau da haken wir ein."


Quelle:  Dr. Franz Erhart, Wirtschaftskammer Österreich / oekonews.at, 22.07.2005


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