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Deutschland ist Weltmeister in der Wind- und Sonnenenergienutzung

Regenerative Energien aus Wind, Wasser und Sonne gewinnen weltweit immer stärker an Bedeutung


26.07.05

(vv) - Deutschland nutzt die regenerativen Energien weltweit am stärksten. So drehen sich rund 16.000 Windräder, die an die 20.000 Megawatt Energie erzeugen. Auch der Strom aus der Sonne wird immer wichtiger: Im Jahr 2003 ist die Gesamtfläche der Sonnenkollektoren in Deutschland stärker gewachsen als in allen übrigen der damals noch 15 EU-Staaten zusammen. Biodiesel macht immerhin schon drei Prozent des Gesamtverbrauchs an Diesel aus. Das berichtet das Reportagemagazin "National Geographic Deutschland" in seiner August-Ausgabe.

Bedeutung regenerativer Energien wächst weltweit
Regenerative Energien aus Wind, Wasser und Sonne gewinnen weltweit immer stärker an Bedeutung – zurzeit liefern sie rund 14 Prozent des gesamten Strombedarfs. In Dänemark werden bereits etwa 20 Prozent des Stroms nur mit Windkraft erzeugt. Zusammen produzieren Europas Windräder laut "National Geographic" immerhin fast 40000 Megawatt Energie, das entspricht der Leistung von 40 großen Kohlekraftwerken. In Spanien setzt der Staat immer mehr auf die Sonnenkraft; dort wird die Nutzung der Solarenergie bei Neubauten gesetzlich vorgeschrieben.

Weltenergiebedarf könnte sich verdreifachen
Wissenschaftler prognostizieren, dass sich der Energiebedarf innerhalb der nächsten hundert Jahre verdreifachen könnte. Bereits heute werden auf der Erde täglich 320 Milliarden Kilowattstunden Energie verbraucht. Das ist, als würde jeder Erdbewohner rund um die Uhr 22 Glühbirnen brennen lassen. Experten schätzen, dass die heutigen Ölvorräte noch etwa 30 Jahren reichen dürften. Durch einfache Maßnahmen können die Energievorräte zu geschont werden: So spart jede Glühbirne, die durch eine Energiesparlampe ersetzt wird, rund 225 Kilogramm Kohle ein.

Quelle:
Portal für Umwelt – Natur – Nachhaltigkeit, 22.7.2005


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