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Preisgekrönter Abfall-Terminator

Der Abfallspezialist Komptech baut Maschinen mit außergewöhnlichem Design


01.08.05

Wenn beim Abfallspezialisten Komptech in Frohnleiten von "Terminator" oder "Mustang" die Rede ist, geht es keineswegs um Actionfilme und Automarken, sondern um die hausgemachten Maschinen. Bei der Namensgebung seiner Anlagen ist das steirische Unternehmen offenbar erfinderisch. Und nicht nur dort: Vor kurzem räumte der auf den Namen "Topturn X" getaufte Kompostwender den renommierten amerikanischen Design-Oscar ab, der damit erstmals nach Österreich ging.

Im Bereich Mobiltechnik ist das steirische Unternehmen europaweit führend. 2004 war das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte.

20 Typen. Mehr als 20 unterschiedliche Maschinentypen produziert das steirische Unternehmen, das sich in den neunziger Jahren auf die Behandlung von festen Abfällen und Biomasse spezialisiert hat. Anwendung finden die Geräte in Umweltbereichen wie beispielsweise Müllsplitting, Holzaufbereitung und Biomasseaufbereitung, Kompostierung sowie Biogasanlagen.

Hoffnungsmärkte. Die Abnehmer sind vorwiegend private und kommunale Entsorgungsunternehmen. "Wir haben Kunden auf der ganzen Welt", erklärt Sprecher Joachim Hirtenfellner. Über Absatzprobleme darf das steirische Unternehmen nicht klagen, der Bedarf an den modernen Geräten wächst und wächst. Die Hauptmärkte für den Umweltbetrieb liegen in Mittel- und Westeuropa. Aber auch die neuen EU-Staaten in Osteuropa klopfen bereits an die Tür: "Die Nachfrage aus diesen Ländern wird immer größer", weiß Firmengründer und Geschäftsführer Josef Heissenberger. Weitere Hoffnungsmärkte liegen in der Schwellenländern im südostasiatischen Raum, Stichwort China.

Kräftig gewachsen. Seit der Gründung im Jahr 1987 ist das Unternehmen kräftig gewachsen: Aus dem Technischen Büro in der Grazer Keplerstraße wurde ein international agierendes Unternehmen mit acht Firmensitzen in vier Ländern. Das Headquarter befindet sich im nördlich von Graz gelegenen Frohnleiten. "In den letzten zehn Jahren hat sich der Umsatz verzwanzigfacht", zieht Hirtenfellner eine äußerst positive Bilanz. In Österreich, Deutschland, Slowenien und Großbritannien sind mittlerweile 330 Mitarbeiter beschäftigt, die Exportquote liegt bei 90 Prozent. Allein am Standort Slowenien sind 120 Mitarbeiter beschäftigt. 2004 war das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte, der Umsatz kletterte im Vorjahr auf knappe 50 Millionen Euro.

Gemausert. Im Bereich der mobilen Maschinen hat sich der steirische Abfallspezialist zum Marktführer in Europa gemausert. "Diese Stellung wollen wir auch in Zukunft absichern", erklärt Joachim Hirtenfellner.

Quelle:
Kleine Zeitung, 30.7.2005, KARIN SATTLER


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