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Frieden und erneuerbare Energie gehören zusammen

Internationale Sommerakademie in Schlaining zeigte Zusammenhänge auf


10.08.05

Bei der Intern. Sommerakademie auf der Burg Schlaining, die im Juli stattfand, veranstaltet vom Österr. Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung unter dem Motto die "Die Weltunordnung von Ökonomie und Krieg" wurden die umfassenden Zusammenhänge zwischen Frieden und einem Umstieg auf erneuerbare Energie mehrfach aufgezeigt .

“Durch den neoimperialen Krieg im Irak ist zudem die Frage nach dem Weg zu mehr Sicherheit durch erneurbare Energieträger zu stellen. Energieträger und Rohstoffe sind wichtige finanzielle Quellen von Bürgerkriegsökonomien und Warlords. Die wirtschaftlichen Interessen von privaten militärischen Unternehmen tragen ebenfalls dazu bei, dass derartige Kriege nicht beendet werden und infolgedessen die Betroffenen aus den Schlagzeilen der westlichen Medien geraten. Dies bringt die Frage nach zukunftsfähigen entwicklungspolitischen Ansätzen in Zeiten neoliberaler Marktöffnungen und sozialen Verwerfungen auf die Tagesordnung. Inwieweit bestimmen Politik oder Ökonomie die diesbezügliche Weltentwicklung?“ konnte man in der Veranstaltungsankündigung lesen.

Ca. 430 Personen wurden bei dieser wichtigen Veranstaltung über die Notwendigkeit des raschen Umstiegs auf
Erneuerbare Energien informiert, die eine enorme Bedeutung für die Friedenssicherung haben. Gleich zur Einführung sprach Jakob von Uexküll (Stifter des alternativen Nobelpreises) dieses Thema sehr überzeugend an, ebenso Andreas Zumach/Genf, (Journalist, UNO-Korrespondent für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehanstalten), der für Dr. Hermann Scheer einsprang. Seine Aussagen deckten sich eng mit jenen in Hermann Scheers neuem Buch "Energieautonomie - eine neue Politik für Erneuerbare Energien". In einigen Workshops wurde das enorme Potenzial und die vielfältigen Möglichkeiten der EE weiter erörtert.

Auch das eine
Mobilität ohne Erdöl und Gas möglich ist, wurde den Teilnehmern deutlich vor Augen geführt: das Elektroauto von Dr. Wagner/ Eurosolar wurde als Shuttle-Fahrzeug eingesetzt und im Burghof - gut sichtbar - mit der dazu nötigen Energie aufgetankt.

Autorinnen: Dr. Ingrid Wagner/ Doris Holler

Quelle:
Ökonews, 10.8.2005 [ holler ]


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