Ein Biomasse-Kraftwerk wie in Leoben bildet einen Eckpfeiler des Projekts.
Innerhalb des Regionalmanagements Oststeiermark läuft seit Dezember 2004 das Projekt "Energieregion Oststeiermark" mit der Dachmarke "Erneuerbare Energie Oststeiermark".
Musterregion. Hauptziel ist, die Oststeiermark zur europäischen Musterregion für erneuerbare Energie zu machen. Mit "Oststeiermark" ist in diesem Zusammenhang von den Bezirken Weiz, Hartberg, Feldbach, Fürstenfeld und Radkersburg die Rede.
Vernetzung. Mittel dazu sind die Vernetzung aller diesbezüglichen Initiativen in dieser Region, eine strategische Öffentlichkeitsarbeit und thematisch orientiertes Arbeiten. Veranstaltungen, Workshops, Weiterbildungsangebote und Exkursionen zu beispielhaften Objekten sollen für eine Breitenwirkung sorgen.
Fünf Stärkefelder. Der Hintergrund ist auch ein wirtschaftlicher: die Wertschöpfung für Energieverbrauch soll in der Region bleiben, Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen. Das Projekt hat fünf Stärkefelder: Biogas, Biomasse, Energieoptimiertes Bauen, Pflanzenöl und Mobilität sowie Solarthermie und Photovoltaik.
Plattform. Eine Maßnahme dazu wird die so genannte "Gis-Plattform" sein. Hier sollen auf einem Plan, der im Internet abrufbar sein wird, grafisch dargestellt Pflanzenöltankstellen, Anschauungsobjekte zu bestimmten Themen, Kontaktadressen und dergleichen zu finden sein.
Quelle: Kleine Zeitung [Ulla Platz] / 19.08.2005
Auf dem Weg zur europäischen Musterregion für Energie
Ehrgeiziges Ziel: Oststeiermark soll zur Musterregion der erneuerbaren Energie werden und Geld verdienen
19.08.05
