Drei Tage lang bereiste einesteirische Wirtschaftsdelegation des ICS unter der Leitung von Wirtschaftskammerpräsident Ulfried Hainzl Serbien und traf sich mit wichtigen politischen und wirtschaftlichen Vertretern des Landes. Mit dabei warenauch einige ECO Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Umwelttechnik, Infrastruktur und Bildung. „Hier bieten sich künftig viele Chancen für steirische Unternehmen", ist Hainzl überzeugt. „Denn es gibt enormen Nachholbedarf im Umweltschutz." So gibt es etwa in Belgrad (1,5 Millionen Einwohner) noch keine Kläranlage. Steirisches Know-how könnte gefragt sein, wenn es gilt, Umweltauflagen für den Weg in die EU zu erfüllen.
Auch die serbische Wirtschaftskammer zeigt bereits großes Interesse an erneuerbarer Energie - von der Wasserkraft über Biomasse und Biogas, Wind- und Sonnenenergie bis zur Geothermie reicht die Palette. Mit neuen Einspeistarifen, die für zwölf Jahre für Ökostrom die Preise sicherstellen, ist bereits ein erster Schritt getan. Und sobald Serbien den EU-Kandidatenstatus erlangt, können EU-Fördermittel für Projekte lukriert werden.

