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Israel: Gute Geschäftschancen für "Austro-Betriebe" im Bereich erneuerbare Energie

Wien (OTS/PWK150) - Österreichische Firmen profitieren von Israels Plänen zur Förderung von erneuerbaren Energiequellen: Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll der Anteil erneuerbarer Energie an der Stromproduktion deutlich erhöht werden. Dazu wurden auch entsprechend attraktive Einspeistarife festgelegt. "Israels Aufholbedarf ist groß, denn der Anteil erneuerbarer Energie liegt aktuell unter einem Prozent. Der Großteil des Stroms wird derzeit mit Kohle, Erdgas und Erdölprodukten produziert", erklärt Christian Lassnig, österreichischer Handelsdelegierter in Israel, und verweist auf die große Marktchancen für heimische Betriebe.

Der Markteintritt sei durch die Professionalität zahlreicher israelischer Importeure und Systemintegratoren rasch möglich. Gute Möglichkeiten für heimische Betriebe sieht Lassnig vor allem bei Solarenergie, Biomasse, Windenergie, aber auch Wasserkraft (Pump-Speicher-Kraftwerke). Auch in der Forschung in den Bereichen Photovoltaik und Thermosolar seien israelische Firmen äußerst aktiv und daher sehr an Kooperationen und Technologietransfers mit österreichischen Firmen interessiert, so Lassnig.

Marktsondierungsreise "Erneuerbare Energie und Energieeffizienz"
Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) hat dieser Entwicklung Rechnung getragen und vom 15.-18.2.2010 eine Marktsondierungsreise "Erneuerbare Energie und Energieeffizienz" organisiert, die den Teilnehmern einen tiefen Einblick in den interessanten Alternativenergie-Markt ermöglichte. Der Besuch von Forschungseinrichtungen und innovativen israelischen Firmen stand für die Vertreter von Unternehmen wie MGT-Mayer Glastechnik oder Fronius International ebenso auf dem Programm wie die Teilnahme an der "Eilat Renewable Energy Conference". Die Austrian Business Agency (ABA) war auf der Konferenz mit einem eigenen Stand vertreten, um den Forschungsplatz Österreich zu präsentieren und um Forschungskooperationen zu initiieren.

Wirtschaftsbeziehungen Österreich - Israel
Die Außenhandelsbeziehungen zwischen Österreich und Israel haben im Jahr 2009 unter der globalen Wirtschaftskrise gelitten. Nachdem die österreichischen Exporte nach Israel 2008 auf einen Rekordwert von 278 Mio. erreicht hatten, verzeichneten die österreichischen Lieferungen 2009 ein krisenbedingtes Minus von ca. 25 Prozent. "Aber bereits 2010 soll die israelische Wirtschaft wieder um fast 4 Prozent wachsen und damit die österreichischen Exporte erneut steigen", so Lassnig abschließend.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Mag. Christian Lassnig, Handelsdelegierter - Außenhandelsstelle Tel Aviv
T+ 972 3 516/ 86 85, F + 972 3 516/ 85 80
E telaviv@wko.at , Informationen über Israel:http://wko.at/awo/il

 

Quelle: ots.at/03.03.2010

Zum Originaltext HIER.

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