Im Frühjahr 2010 konnte das erste Einfamilienhaus mit Solar-Hybridkollektoren, welche Strom und Wärme gleichzeitig liefern, in Werndorf bei Graz fertiggestellt werden. Die Solartechnik stammt vom innovativen Planungs- und Solarunternehmen Fa. solardoc (Graz) und die gesamte Wärmepumpentechnik incl. verbessertem Magerbetonspeicher von der Fa. Terra-Sol-Energy (Mooskirchen).
Es handelt sich um ein 100 % solarbeheiztes Haus, aber OHNE extrem großen Stahl-Pufferspeicher, sondern mit „normaler“ Technik und viel „Hirnschmalz“.
Das Prinzip dieser doppelt solargestützten Wärmepumpe mittels Solar-Hybridkollektoren (= Strom- und Wärmekollektoren) ist einfach:
Solarmodule zur Stromproduktion arbeiten effizienter, wenn die eingebauten Solarzellen sich nicht zu stark erhitzen. Dadurch ist die Stromproduktion höher. Die bei diesen 24 m² Solar-Hybridkollektoren abgezogene Wärme wird einerseits zur Warmwasserbereitung und andererseits auch zur teilsolaren Raumheizung herangezogen. Das heißt, immer, wenn die Vorlauftemperaturen dafür passend sind, ist nicht einmal die Wärmepumpe selbst in Betrieb, sondern es wird direkt solar beheizt.
Wenn aber die solare Vorlauftemperatur unter ca. 30° C sinkt, dann wird der Erdspeicher (im „Solarhaus Graber“ in Werndorf ist es sogar ein Magerbeton-Speicher) geladen. Die Wärmepumpe findet so im Jahresschnitt eine „Erd-Temperatur“ von plus 18° C vor.
Daher arbeitet sie, selbst im Vergleich zu den besten herkömmlichen Wärmepumpen, mit sensationell hohen Jahresarbeitszahlen von 6,5 bis 6,8 (aus einer kWh Eigen-Solarstrom werden über 6 kWh Wärme produziert) !
Da die Zwischenspeicherung der Wärme auf denkbar niedrigem Temperaturniveau stattfindet, kann auf große Stahltanks verzichtet werden und es reicht der Bereich unter dem Kellerboden bzw., wie in Werndorf, gleich unter dem Parterre. Nur der „Deckel“ dieses Wärmespeichers ist wie eine Haube wärmegedämmt. Der untere Teil ist ohne Dämmung, sodass einerseits eine große Halbkugel mit ´zig m³ Zusatz-Volumen mit erwärmt wird und andererseits bei Bedarf diese Wärme zum Haus zurückströmt. Ein Unterkühlen oder gar Einfrieren dieses Erdspeichers ist somit nicht einmal möglich, wenn mehrere Wochen überhaupt keine Sonne scheint, wie Jänner/Februar 2010 !
Also:
100 % zuverlässiges und zugleich 100% solares Heizen ist somit möglich und das bei Null Energiekosten für Heizung und Warmwasser !
Einzige Voraussetzung ist eine Förderung für den Photovoltaikteil der Anlage (www.public-consulting.at für Direktförderung bis 5 kWp (= bis ca.32 m²) bzw. www.oem-ag.at für Tarifförderung bei über 5 kWp).
Wenn Sie eine Förderzusage haben steht ihr 100% - Solarhaus praktisch bereits in der Sonne !
Weitere Infos unter: www.solardoc.at oder Tel.: 0664 - 97 000 82 (werktags 8°° bis 17°° Uhr)
Quelle: solardoc / 04.05.2010
Es handelt sich um ein 100 % solarbeheiztes Haus, aber OHNE extrem großen Stahl-Pufferspeicher, sondern mit „normaler“ Technik und viel „Hirnschmalz“.
Das Prinzip dieser doppelt solargestützten Wärmepumpe mittels Solar-Hybridkollektoren (= Strom- und Wärmekollektoren) ist einfach:
Solarmodule zur Stromproduktion arbeiten effizienter, wenn die eingebauten Solarzellen sich nicht zu stark erhitzen. Dadurch ist die Stromproduktion höher. Die bei diesen 24 m² Solar-Hybridkollektoren abgezogene Wärme wird einerseits zur Warmwasserbereitung und andererseits auch zur teilsolaren Raumheizung herangezogen. Das heißt, immer, wenn die Vorlauftemperaturen dafür passend sind, ist nicht einmal die Wärmepumpe selbst in Betrieb, sondern es wird direkt solar beheizt.
Wenn aber die solare Vorlauftemperatur unter ca. 30° C sinkt, dann wird der Erdspeicher (im „Solarhaus Graber“ in Werndorf ist es sogar ein Magerbeton-Speicher) geladen. Die Wärmepumpe findet so im Jahresschnitt eine „Erd-Temperatur“ von plus 18° C vor.
Daher arbeitet sie, selbst im Vergleich zu den besten herkömmlichen Wärmepumpen, mit sensationell hohen Jahresarbeitszahlen von 6,5 bis 6,8 (aus einer kWh Eigen-Solarstrom werden über 6 kWh Wärme produziert) !
Da die Zwischenspeicherung der Wärme auf denkbar niedrigem Temperaturniveau stattfindet, kann auf große Stahltanks verzichtet werden und es reicht der Bereich unter dem Kellerboden bzw., wie in Werndorf, gleich unter dem Parterre. Nur der „Deckel“ dieses Wärmespeichers ist wie eine Haube wärmegedämmt. Der untere Teil ist ohne Dämmung, sodass einerseits eine große Halbkugel mit ´zig m³ Zusatz-Volumen mit erwärmt wird und andererseits bei Bedarf diese Wärme zum Haus zurückströmt. Ein Unterkühlen oder gar Einfrieren dieses Erdspeichers ist somit nicht einmal möglich, wenn mehrere Wochen überhaupt keine Sonne scheint, wie Jänner/Februar 2010 !
Also:
100 % zuverlässiges und zugleich 100% solares Heizen ist somit möglich und das bei Null Energiekosten für Heizung und Warmwasser !
Einzige Voraussetzung ist eine Förderung für den Photovoltaikteil der Anlage (www.public-consulting.at für Direktförderung bis 5 kWp (= bis ca.32 m²) bzw. www.oem-ag.at für Tarifförderung bei über 5 kWp).
Wenn Sie eine Förderzusage haben steht ihr 100% - Solarhaus praktisch bereits in der Sonne !
Weitere Infos unter: www.solardoc.at oder Tel.: 0664 - 97 000 82 (werktags 8°° bis 17°° Uhr)
Quelle: solardoc / 04.05.2010
