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Qualitätsgesicherte Kanalerhaltung

Der Ausbau der österreichischen Abwasserinfrastruktur ist weitestgehend abgeschlossen. Nun rückt die qualitätsgesicherte Instandhaltung des Kanalisationsnetzes in den Vordergrund und ist zentrale Aufgabe aller in der Abwasserwirtschaft tätigen Betriebe und Institutionen. Ziel ist es, die Lebenserwartung der Kanäle und Bauwerke zu verlängern und die Gesamtkosten in der Kanalerhaltung zu verringern.

1) Kanalreinigung
Regelmäßige Reinigungen der Kanäle, Schächte und Pumpwerke sollen einen optimalen betrieblichen und baulichen Zustand der Kanalisationsnetze gewährleisten. Zweck der Kanalreinigung ist die
- Vermeidung von Verstopfungen und Ablagerungen
- Vermeidung von Geruchs- und Rattenproblemen
- Verlängerung der Lebensdauer der Kanalisationsanlagen
Um einen optimalen Reinigungserfolg zu erzielen werden die eingesetzten Geräte (Fahrzeuge, Schläuche, Düsen) an die vorhandenen Gegebenheiten (Material, Dimension, etc.) des Kanalisationsnetzes und die gestellten Anforderungen angepasst.

Wie funktioniert die Hochdruckreinigung? Mittels eines Hochdruckspülschlauchs wird das Spülwasser in den Kanal gepumpt. Dabei lösen die Wasserstrahlen die Ablagerungen von der Rohrwand und befördern das Räumgut nach draußen, wo es von einem Saugschlauch abgesaugt wird. Um eine optimale Reinigungsleistung erzielen zu können, empfiehlt es sich, die Kanalreinigung mit zwei ausgebildeten Fachkräften durchzuführen.

Wasserrecycling – spart Zeit und Trinkwasser! Diese Technik ermöglicht es, das gleiche Spülwasser mehrmals zu benutzen. Zusammen mit dem ausgespülten Schmutz wird das Wasser wieder aufgesaugt. Im Fahrzeug werden der Schmutz und das Wasser voneinander separiert, so dass das Wasser zum erneuten Spülen verwendet werden kann. Dieses effiziente Verfahren spart Zeit und Trinkwasser.

2) TV-Inspektion
Nach der Reinigung des Kanals ist die optische Inspektion sowie Zustandsbeschreibung der Bauwerke ein weiterer bedeutender Bestandteil zur qualitätsgesicherten Kanalerhaltung.

Wie funktioniert die Inspektion und Zustandsbeschreibung? Die Zustandsbeschreibung und –beurteilung erfolgt je nach Anforderung z.B. nach ATV, ISYBAU, Land OÖ oder nach der EN Norm 13508-2. Die Beschreibung der Zustände ist die Datengrundlage für die darauf folgende Zustandsbeurteilung. Sieht der Inspekteur Abzweige oder Schäden an der Rohrwandung oder Rohrsohle, schwenkt er die Kamera darauf und erzeugt je nach Form der Zustandsbeschreibung Einträge in der Erfassungssoftware. Nach Beendigung der Inspektion werden Daten/Protokolle/Videos per DVD an den Kunden übergeben. Die Ergebnisse aus der Inspektion sollen in weiterer Folge als Datenbasis zur Vervollständigung des Kanalkatasters dienen und somit u.a. wichtige Information für eventuelle Sanierungsmaßnahmen liefern.

Für Beratung und mehr Informationen zu Reinigungsmöglichkeiten Ihrer Industrieanlage stehen Ihnen die Saubermacher Entsorgungsfachberater gerne zur Verfügung.
Österreichweit unter Tel.: 059 800 oder per E-Mail an: office@saubermacher.at
Mehr Umweltnews im Internet: www.saubermacher.at

Quelle: Saubermacher / 31.05.2010

 
 

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