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Siemens präsentiert umweltfreundlichen Elektro-Sportwagen

Städtetag: Bürgermeister als Testfahrer von Grünem Flitzer

Staus auf Autobahnen und in Ballungsräumen, Feinstaub- und Lärmbelastung, Kohlendioxid und andere Schadstoffemissionen. Umweltschutz und Verkehr als wachsende Herausforderungen sind für Österreichs Gemeindevertreter von großer Bedeutung. Siemens Österreich ist Vorreiter in punkto umweltbewusster Elektro-Mobilität und bietet neue Lösungen: Am Städtetag 2010 in Villach wurden deshalb der mit Strom betriebene Sportwagen (eRUF) im Design des Porsche 911 und das Energiefahrrad - das Muskelkraft in Strom umwandelt - vorgestellt. Nachhaltige Fortbewegung wird immer stärker nachgefragt. Strom als „Treibstoff“ bietet sich als neue Alternative an, denn der Wirkungsgrad von Elektroautos ist um ein Mehrfaches höher als der eines Verbrennungsmotors. Der Treibstoffverbrauch liegt bei umgerechnet 1,5 bis 2 Liter, was bei Erzeugung durch erneuerbare Rohstoffe oder Quellen zu deutlich weniger CO2-Emissionen führt. „Ich freue mich, dass wir den Gastgeber des heurigen Städtetages, Bürgermeister Helmut Manzenreiter sowie den Grazer und den Salzburger Bürgermeister Siegfried Nagl und Heinz Schaden, als Testfahrer für unseren Elektro-Flitzer gewinnen konnten“, betont Gerhard Geisswinkler, Leiter von Siemens Kärnten und Steiermark. „Wir konnten ihn überzeugen, dass der eRUF seinem prominenten Benzin-Bruder in Bezug auf Komfort und Geschwindigkeit nichts zu wünschen übrig lässt.“

Villacher, Grazer und Salzburger Bürgermeister als Testfahrer des Elektro-Mobils
Der grüne Elektro-RUF im Porsche-Design sorgte beim Städtetag in Villach für großes Aufsehen. Saubere und leise Mobilität hat für den Städtetag-Gastgeber, der Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Priorität. Für ihn sind Strom-Autos ein wichtiger Beitrag. „Ich bin begeistert, wie weit die Technik fortgeschritten ist. Für die lärmgeplagte Bevölkerung in den Städten ist das Elektro-Auto ein Segen,“ so Testfahrer Manzenreiter. Die Bürgermeister von Graz und Salzburg, Siegfried Nagl und Heinz Schaden, konnten sich bei Testfahrten im Elektro-Sportwagen von Geschwindigkeit und Komfort überzeugen. Die Stadt Graz setzt seit zwei Jahren auf Elektro-Mobilität und will diesen Kurs verstärken. Für Nagl ist es ein Muss, unabhängig von fossilen Rohstoffen zu werden. „Mit dem Elektro-Auto verlieren wir nicht die Freude an der Mobilität, sondern verbessern die Luft in unseren Städten und reduzieren die Geisel Lärm“, betont der Grazer Bürgermeister. Auch für Heinz Schaden ist Fortbewegung mittels erneuerbarer Energie der Dauerbrenner: „Für mich liegt die Zukunft der Fortbewegung in der Elektro-Mobilität.“

Informationen zum Elektro-Sportwagen eRUF
Siemens baut selbst keine Elektroautos, sondern liefert die notwendigen Komponenten für den grünen Flitzer: Einen energieeffizienten Elektromotor, der 270 kW / 367 PS leistet. Von der schwäbischen RUF Automobile GmbH wurde der Elektromotor in den Demonstrationsfahrzeugen eRUF Sportwagen auf Basis des Porsche 911 eingebaut. Der Elektro-Sportwagen beschleunigt mit seinen 270 kW von Null auf 100 km/h in fünf Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Die typische Batterie eines Elektro- Autos mit 25 kWh kann in wenigen Stunden vollständig „getankt“ werden. Außerdem untersucht der Elektro-Konzern mit den Demonstrationsfahrzeugen à la Porsche die Anbindung und Integration des Elektroautos in das intelligente Stromnetz. Diese Fahrzeuge sind aus einer Forschungskooperation von Siemens Corporate Technology, der zentralen Siemens-Forschung, und dem Elektro-Auto-Hersteller RUF Automobile entstanden.

Das Elektro-Mobil als flexibler Energiespeicher
Die Zukunft des Elektro-Autos soll sich nach Ansicht der Siemens-Techniker jedoch weiter gestalten: Das Auto soll nicht nur als umweltfreundliches und energieeffizientes Fortbewegungsmittel dienen, sondern auch als Energiespeicher. Die Vision: Die Batterie des Autos kann je nach Bedarf mit Strom aus Spitzenproduktion beladen werden und könnte somit Strom aus alternativen Energiequellen, wie beispielsweise Wind, speichern. In stromknappen Zeiten könnte die Batterie wieder entladen werden. Damit wird sich das Elektro-Auto zum mobilen Energiespeicher entwickeln und den alternativen Energien zum ultimativen Durchbruch verhelfen.

Siemens-Know-how für die Elektromobilitätsplattform Austrian Mobile Power
Siemens Österreich ist führendes Mitglied der österreichischen Elektromobilitätsplattform Austrian Mobile Power (AMP). Austrian Mobile Power ist eine Plattform von heimischen Spitzenunternehmen aus Energiewirtschaft, Industrie und Forschung mit dem Ziel, Österreich ins Zeitalter der Elektromobilität zu führen. Im AMP-Projekt emporA, das vom Klima- und Energiefonds mit knapp 9 Millionen Euro gefördert wird, ist Siemens Österreich in folgenden Bereichen aktiv: Ladestationen (Definition der Anforderungen sowie Auslegung und Entwicklung der Lade-Infrastruktur), Systemarchitektur/Schnittstellen (Anforderungen und Konzepterstellung für Pilotregion) und Smart Grid (Anforderungen, netztechnische Szenarien, Abrechnungsmodell, Systemintegration und -optimierung).


Quelle: Siemens / 31.05.2010

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl ...
Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl ... 
... der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden gemeinsam mit Gerhard Geisswinkler, Leiter von Siemens Kärnten und Steiermark ...
... der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden gemeinsam mit Gerhard Geisswinkler, Leiter von Siemens Kärnten und Steiermark ... 
... und der Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter (hier mit Gerhard Geisswinkler) zeigen sich als begeisterte Testfahrer des eRUF im Porsche-Design.
... und der Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter (hier mit Gerhard Geisswinkler) zeigen sich als begeisterte Testfahrer des eRUF im Porsche-Design. 

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