Siemens hat Red Eléctrica de España (REE) Hochspannungsgleichstromübertragungs- (HGÜ)-Technik geliefert, mit deren Hilfe der spanische Netzbetreiber Mallorca an das spanische Festland angeschlossen hat. Über eine im Mittelmeer verlegte „Stromautobahn“ wird somit künftig ein erheblicher Teil des Strombedarfs der Ferieninsel aus Wind- und Solarenergie sowie Wasserkraft vom Festland gedeckt. Zugleich erhöht sich die Versorgungssicherheit der Insel. „Das Projekt steht stellvertretend für einen Trend in Europa: Die Stromnetze wachsen stärker zusammen. Mit unserer HGÜ-Technik können Erneuerbare Energien über weite Strecken mit nur geringen Verlusten übertragen werden. HGÜ-Leitungen werden zum Rückgrat der Stromnetze und der Energiewende. Sie helfen, den Anteil der Erneuerbaren Energien im europäischen Strommix zu erhöhen“, sagte Michael Süß, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO des Siemens-Sektors Energy. „HGÜ wächst rasant. In den vergangenen 40 Jahren wurden weltweit lediglich Verbindungen mit insgesamt 100 Gigawatt Leistung installiert, davon rund 40 Prozent von Siemens. Allein in diesem Jahrzehnt erwarten wir, dass weltweit weitere HGÜ-Leitungen mit 250 Gigawatt Kapazität ausgeschrieben werden“, ergänzte Süß.
Quelle: Siemens AG Österreich / 21.09.2011
Quelle: Siemens AG Österreich / 21.09.2011
