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ANDRITZ-GRUPPE: Gute Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2011


08.11.11

Graz, 8. November 2011. Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ konnte im 3. Quartal 2011 alle relevanten Finanzkennzahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant steigern.



  • Der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE im 3. Quartal 2011 betrug 1.173,1 MEUR und war damit um 30,8% höher als im Vorjahresquartal (Q3 2010: 896,6 MEUR). Mit Ausnahme des Geschäftsbereichs FEED & BIOFUEL wurden in allen Geschäftsbereichen deutliche Umsatzsteigerungen verzeichnet. In den ersten drei Quartalen 2011 stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 29,5% auf 3.184,2 MEUR an (Q1–Q3 2010: 2.458,8 MEUR).
  • Der Auftragseingang erhöhte sich im 3. Quartal 2011 deutlich auf 1.254,1 MEUR (+34,5% vs. Q3 2010: 932,1 MEUR), was v. a. auf die Verbuchung eines Großauftrags im Geschäftsbereich HYDRO zurück- zuführen ist. Damit stieg der Auftragseingang der Gruppe in den ersten drei Quartalen 2011 auf 4.898,6 MEUR an und lag um +51,4% über dem Vergleichsquartal des Vorjahrs (Q1–Q3 2010: 3.235,8 MEUR).
  • Der Auftragsstand per 30. September 2011 erreichte den Rekordwert von 7.325,0 MEUR, eine Erhöhung um 38,4% im Vergleich zum Wert per 31. Dezember 2010 (5.290,9 MEUR).
  • Das EBITA im 3. Quartal 2011 lag mit 89,8 MEUR um 34,0% über dem Vorjahresvergleichswert (Q3 2010: 67,0 MEUR) und stieg damit etwas stärker als der Umsatz an. Die Rentabilität (EBITA-Marge) betrug 7,7% (Q3 2010: 7,5%). In den ersten drei Quartalen 2011 stieg das EBITA auf 221,4 MEUR an (164,9 MEUR in Q1–Q3 2010: +34,3%), die EBITA-Marge erreichte 7,0% (Q1–Q3 2010: 6,7%).
  • Das Konzern-Ergebnis (nach Abzug von Minderheitsanteilen) betrug im 3. Quartal 2011 62,0 MEUR (Q3 2010: 47,3 MEUR) und in den ersten drei Quartalen 2011 150,5 MEUR (Q1–Q3 2010: 114,6 MEUR).
  • Die Bilanz- und Kapitalstruktur der Gruppe war per 30. September 2011 unverändert solide. Die Eigenkapitalquote betrug 19,5% (31. Dezember 2010: 19,7%). Die liquiden Mittel (flüssige Mittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Marktwert Zinsswaps sowie Schuldscheindarlehen) stiegen auf 1.787,0 MEUR an (31. Dezember 2010: 1.617,6 MEUR). Die Nettoliquidität (liquide Mittel abzüglich Finanzverbindlichkeiten) erreichte 1.330,4 MEUR und lag damit ebenfalls über dem Wert zum Ende des Vorjahrs (31. Dezember 2010: 1.177,0 MEUR).

Zum Ausblick für das Geschäftsjahr 2011 erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Leitner: „In den von ANDRITZ bedienten Märkten sehen wir derzeit eine solide Projektaktivität. Nur im Geschäftsbereich METALS rechnen wir mit einem Anhalten der moderaten Investitionstätigkeit.“

Auf Basis dieser Erwartungen und der Geschäftsergebnisse in den ersten neun Monaten dieses Jahres bestätigt die ANDRITZ-GRUPPE die Erwartungen für das Gesamtjahr 2011 und rechnet mit einem Anstieg des Umsatzes auf über vier Milliarden Euro sowie mit einer Steigerung des Konzern-Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Sollte es jedoch in den kommenden Monaten zu einer weiteren Eintrübung der globalen Wirtschaft kommen, so könnte dies die Ergebnisentwicklung der Gruppe negativ beeinflussen.

Quelle: ANDRITZ AG / 8.11.2011


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