Technik soll das Leben vereinfachen. Das gelingt, wenn Nutzer in die Gestaltung eingebunden werden. Das „wie“ diskutierten Forscher und Unternehmer beim Cleantech Innovators Club des Green Tech Valley.
Stellen Sie sich vor, Sie schalten morgens Ihre Waschmaschine ein und am Display erscheint die Nachricht, dass ein sonniger Tag bevorsteht. Das Gerät schlägt Ihnen vor, das Waschprogramm erst am Nachmittag zu starten, weil dann preisgünstige Solarenergie verfügbar ist. Sie drücken die „Smart-Taste“ und den Rest erledigt die Waschmaschine selbst, d.h. sie beginnt zu waschen, sobald saubere und günstige Energie vorhanden ist.
Grundsätzlich reagieren Konsumenten positiv und wären bereit solche Geräte zu kaufen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Komfort verbessert wird und sie von Kosteneinsparungen profitieren können. Hier setzt das Interuniversitäre Forschungszentrum (IFZ) an: „Wir erforschen, wie Nutzer in die Technikgestaltung eingebunden werden können und wie man Technologien verbessern kann, um die Bedürfnisse der Konsumenten zu erfüllen“, erklärt Wilma Mert, Forscherin am IFZ Graz die Ambivalenz der Mensch-Technik-Beziehung. Nutzer haben etwa Bedenken, ob die Technologie sicher ist, wenn Geräte sich selbst einschalten. Solche Fragen müssen geklärt werden, bevor die Technologie auf den Markt kommt, denn davon hängt es wesentlich ab, ob das Potenzial intelligenter Haushaltsgeräte, umweltfreundliche Energie besser zu nutzen, ausgeschöpft werden kann.
Im Rahmen des Veranstaltungsformates “Cleantech Innovators Club“ zu dem der Umwelttechnikcluster ECO WORLD STYRIA, die IV Steiermark und die TU Graz zweimal jährlich einladen, wurden bereits wesentliche Aspekte der Nutzerakzeptanz diskutiert. Den Teilnehmern aus renommierten Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen bietet sich eine breite Plattform für den verstärkten Austausch von Neuigkeiten zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der Energie- und Umwelttechnik. Der Leitansatz des Cleantech Innovators Club die wesentlichen Trends der Branche aufzugreifen, die Anforderungen des Marktes und der Gesellschaft zu identifizieren und durch die verstärkte Vernetzung von Unternehmern und Forschungsinstitutionen den Innovationsvorsprung zu nutzen, spiegelt sich bei den Veranstaltung durchgehend wider.
Weitere Informationen:
Projekt NutzerInnenakzeptanz und Downloads: www.ifz.tugraz.at/smart-a
Cleantech Innovators Club: http://www.eco.at/cms/421/7569/Nachlese+zum+2+Cleantech+Innovators+Club+/
Rückfragehinweis: DI Sabine Seiler ECO WORLD STYRIA seiler@eco.at, Dr. Sabine Marx, +43 316 40 77 44-15, marx@eco.at
Quelle: Cleantech Innovators Club September 2011
Stellen Sie sich vor, Sie schalten morgens Ihre Waschmaschine ein und am Display erscheint die Nachricht, dass ein sonniger Tag bevorsteht. Das Gerät schlägt Ihnen vor, das Waschprogramm erst am Nachmittag zu starten, weil dann preisgünstige Solarenergie verfügbar ist. Sie drücken die „Smart-Taste“ und den Rest erledigt die Waschmaschine selbst, d.h. sie beginnt zu waschen, sobald saubere und günstige Energie vorhanden ist.
Grundsätzlich reagieren Konsumenten positiv und wären bereit solche Geräte zu kaufen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Komfort verbessert wird und sie von Kosteneinsparungen profitieren können. Hier setzt das Interuniversitäre Forschungszentrum (IFZ) an: „Wir erforschen, wie Nutzer in die Technikgestaltung eingebunden werden können und wie man Technologien verbessern kann, um die Bedürfnisse der Konsumenten zu erfüllen“, erklärt Wilma Mert, Forscherin am IFZ Graz die Ambivalenz der Mensch-Technik-Beziehung. Nutzer haben etwa Bedenken, ob die Technologie sicher ist, wenn Geräte sich selbst einschalten. Solche Fragen müssen geklärt werden, bevor die Technologie auf den Markt kommt, denn davon hängt es wesentlich ab, ob das Potenzial intelligenter Haushaltsgeräte, umweltfreundliche Energie besser zu nutzen, ausgeschöpft werden kann.
Im Rahmen des Veranstaltungsformates “Cleantech Innovators Club“ zu dem der Umwelttechnikcluster ECO WORLD STYRIA, die IV Steiermark und die TU Graz zweimal jährlich einladen, wurden bereits wesentliche Aspekte der Nutzerakzeptanz diskutiert. Den Teilnehmern aus renommierten Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen bietet sich eine breite Plattform für den verstärkten Austausch von Neuigkeiten zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der Energie- und Umwelttechnik. Der Leitansatz des Cleantech Innovators Club die wesentlichen Trends der Branche aufzugreifen, die Anforderungen des Marktes und der Gesellschaft zu identifizieren und durch die verstärkte Vernetzung von Unternehmern und Forschungsinstitutionen den Innovationsvorsprung zu nutzen, spiegelt sich bei den Veranstaltung durchgehend wider.
Weitere Informationen:
Projekt NutzerInnenakzeptanz und Downloads: www.ifz.tugraz.at/smart-a
Cleantech Innovators Club: http://www.eco.at/cms/421/7569/Nachlese+zum+2+Cleantech+Innovators+Club+/
Rückfragehinweis: DI Sabine Seiler ECO WORLD STYRIA seiler@eco.at, Dr. Sabine Marx, +43 316 40 77 44-15, marx@eco.at
Quelle: Cleantech Innovators Club September 2011
