Der Cluster des Green Tech Valley

Thema Heizkosten auf der Häuslbauermesse Graz


02.02.12
Heizkosten belasten Haushalte enorm. Viele Steirer wollen umsteigen. Bereits mehr als 14.000 Pelletheizungen in der Steiermark sparen über 100.0000 Tonnen CO2. Umstieg von Ölheizung auf moderne erneuerbare Wärme rechnet sich rasch.
Wolfsgraben – Die Preissteigerungen bei Heizöl sind für viele Haushalte eine enorme finanzielle Belastung. Ein Schwerpunkt der 470 Aussteller der 28. Grazer Häuslbauermesse, aber auch des Rahmenprogramms ist auch heuer wieder der Einsatz von kosteneffizienten und umweltfreundlichen Heizungssystemen. Eine jüngst fertiggestellte Studie zeigt, dass sich der Umstieg von einer bestehenden Ölheizung auf eine moderne Pelletheizung auf alle Fälle finanziell lohnt. Weiters erhob eine Umfrage bei Haushalten mit Ölheizungen, dass viele Haushalte noch heuer einen Umstieg planen.
Dr. Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria: „Holzpellets kosten um die Hälfte weniger als Heizöl. Der Ersatz einer alten Ölheizung durch eine moderne Pelletheizung rechnet sich in wenigen Jahren. Holzpellets sind als nachwachsender Rohstoff umweltfreundlich und zukunftssicher“.


Wer nicht investiert, verliert
Intuitiv meinen die meisten Menschen, dass eine vorhandene Heizung gegenüber einer Neuanschaffung immer günstiger sein muss. Die ÖGUT-Studie des bekannten Energieexperten und vormaligen Leiters der Österreichischen Energieagentur, Mag. Michael Cerveny, zeigt klar, dass bei aktuellen oder steigenden Energiekosten der Weiterbetrieb der bestehenden Ölheizung die wirtschaftlich ungünstigste Variante ist.
Steirer und Kärntner wollen am raschesten umsteigen
Eine von proPellets beim Marktforschungsunternehmen Peter Hajek in Auftrag gegebene Marktbefragung bei Haushalten, die mit Öl heizen, hat ergeben, dass österreichweit 36% der Befragten demnächst auf eine andere Energieform umsteigen wollen. In den südlichen Bundesländern Steiermark und Kärnten lag dieser Wert noch höher bei 41%. Interessant ist auch, dass Haushalte in den südlichen Bundesländern am raschesten umsteigen wollen. 32% der umstiegswilligen Haushalte in der Steiermark und Kärnten wollen noch heuer umsteigen. Österreichweit lag dieser Wert bei nur 16%. Auf Grund des enorm gestiegenen Heizölpreises kosten Pellets derzeit um 53% weniger als Heizöl. Der Heizölpreis ist im letzten Jahr um 19% gestiegen und hat die Schallmauer von 1.- Euro pro Liter überschritten. Dagegen haben sich Pellets im letzten Jahr mit nur 2,4% unterhalb der Inflationsrate verteuert, die bei 3,3% lag.


Mehr als 14.000 Pelletheizungen in der Steiermark
Eine von proPellets zusammengestellte Statistik zeigt, dass in Steiermark mehr als 14.000 Pelletheizungen in Betrieb sind. Genau sind es 14.330 Heizanlagen. 2011 wurden über 1.200 neue Anlagen in der Steiermark in Betrieb genommen. Die Steiermark liegt bei der Anzahl der Pelletheizungen im Vergleich zur Bevölkerung im österreichischen Mittelfeld. Verhältnismäßig gibt es die meisten Pelletheizungen in Salzburg und die wenigsten in Wien. Die Steirer verbrauchten im Jahr 2011 rund 78.000 Tonnen Pellets. Damit konnten die steirischen Haushalte 103.665 Tonnen CO² einsparen.


Links:
Peter Hajek: Befragung von Haushalten mit Ölheizungen http://www.propellets.at/cms/cms.php?pageName=446

ÖGUT Studie zum Vollkostenvergleich von Heizsystemen http://www.oegut.at/de/themen/energie/vollkostenvergleich-heizsysteme-efh.php

Über proPellets
proPellets Austria ist der Verband der österreichischen Pelletwirtschaft und vertritt über 50 österreichische Unternehmen aus den Bereichen Pelletproduktion, Pellethandel, Herstellung von Heizkessel und der Zulieferindustrie.
proPellets Austria ist Mitglied des Europäischen Biomasseverbands AEBIOM. 

 

Quelle: proPellets, 02.02.2012


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