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KlimaschutzPreis Gleisdorf: Umweltengagement wird ausgezeichnet und belohnt!

Der Umweltkrimi läuft schon längst, weil Klima, Umwelt, Rohstoffe und Energie schonungslos verbraucht werden und die Menschheit kaum etwas dagegen tut. Wahrscheinlich wird es ein genauso grausames Erwachen in diesem Klimadrama geben, wie wir es bei der weltweiten Finanzkrise erlebt haben. Nur werden dann die vorhandenen Klima-, Umwelt-, Rohstoff- und Energieprobleme nicht mit Geld zu lösen sein, sondern unsere Lebensbedingungen werden sich dann drastisch verschlechtert haben! Die Landeskoordinatorin Andrea Wieser Gössinger wies in ihrem Vortrag eindrucksvoll auf die Entwicklung der Erderwärmung hin und diese steigt in den nächsten Jahren dramatisch an!

Was nun dagegen tun?
Gleisdorfs Antwort: Maßnahmen in den Bereichen „Energiesparen und auf die erneuerbare Energie“ setzen und die Menschen permanent informieren und motivieren. Das geschieht mit dem Projekt „Klimaschutz Gleisdorf, welches vom Geschäftsführer der Feistritzwerke-STEWEAG Direktor Ing. Walter Schiefer ins Leben gerufen wurde und von der Stadtgemeinde, Feistritzwerke-STEWEAG, Stadtwerke Gleisdorf, TIP Citymanagement (Vertretung der Gleisdorfer Betriebe), ARGE Erneuerbare Energie und der Bevölkerung getragen wird.

Erste öffentliche Energiebilanz mit Überreichung des Klimaschutzpreises Gleisdorf
Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung wurde im forum Kloster erstmals der Klimaschutz Preis Gleisdorf verliehen. In der Kategorie „Einfamilienhaus“ gingen die Preisskulptur, die der einheimische Künstler Manfred Gutmann geschaffen hat, die Urkunde und ein 500 Euro Gutschein an die Familie Wallner für die umgesetzten Maßnahmen Gebäudedämmung, Fenstertausch, Umstieg von einer Ölheizung auf eine Biomasseheizung, Errichtung einer 37 m² großen Sonnenkollektoranlage. Dieselben Preise bekamen in der Kategorie „Mehrfamilienhaus“ die Siedlungsgenossenschaft ÖWG für die Maßnahmen Gebäudedämmung, Fenstertausch, Umstieg von Elektro Nachtspeicheröfen auf Biomasseheizung bei den Gleisdorfer Gebäuden Hartbergerstraße 30, 32, 34.

Erstmalig wurden in Österreich von einer Stadt für die Bereiche Raumwärme, Mobilität, Strom und Warmwasser die Energiebilanzen öffentlich präsentiert. Feistritzwerke-STEWEAG Geschäftsführer Walter Schiefer und Umweltreferent Ing. Karl Hierzer berichteten, dass gegenüber dem Jahre 2007, in dem die Energien der vorhin genannten Bereiche erfasst wurden, der CO2 Ausstoß um 20% rückgängig war, weil bei Gebäuden Wärme gedämmt wurde, der Gesamtenergieverbrauch um 4% gesenkt werden konnte und der Anteil an erneuerbarer Energie von 20% auf 30% gesteigert wurde. Gleisdorf deckt nun bereits 30% seines Energiebedarfes mit der Sonne und Biomasse. Herausragend dabei der Anteil von Sonnenkollektoren, der um 55% gesteigert wurde, nun 4.300 m² aufweist und dem Ziel mit 1 m² pro Einwohner bis 2015 mit 0,8 m² schon sehr nahe ist. Sehr gute Zuwächse gab es auch bei der Photovoltaik, in Gleisdorf stehen 11% aller steirischen Anlagen. Auch die Biomasse legte mit der Errichtung eines weiteren Biomasseheizwerkes und der Aufstellung zahlreicher Pelletskessel im privaten Bereich kräftig zu.

Die Stadtgemeinde förderte das Umweltengagement seiner BürgerInnen mit insgesamt 160.000 Euro großzügig, Unterstützungen gab es auch noch von den Stadtwerken Gleisdorf und Feistritzwerke-STEWEAG. Insgesamt wurden durch die Aktivitäten des Projektes „Klimaschutz Gleisdorf“ in den letzten beiden Jahren 5,4 Millionen Euro mit der regionalen Wirtschaft umgesetzt und damit 90 Arbeitsplätze gesichert.

Gewinner bei dieser Veranstaltung waren auch noch die Besucher unter denen Gutscheine für Energieausweise, Energiesparpakete mit Energiesparlampen und Energiegutscheine, eine Wochenendreise und ein Elektrofahrrad (Pedelec) verlost wurden. Der Gewinner des Elektrofahrrades war Johann Gartner und die Wochenendreise gewann Sandra Hahn.

Mit dieser ersten Zwischenbilanz zeigt Gleisdorf auf, dass es gemeinsam mit der Bevölkerung, den Stadtwerken, Feistritzwerke-STEWEAG, TIP Citymanagement und der Stadtgemeinde auf dem besten Wege ist, die gesteckten Klimaziele bis zum Jahre 2015 zu erreichen, die folgende sind:
Senkung des Energiebedarfs und der CO2 Emissionen um 20%, elektrische Energie zu 100% mit CO2 neutralen Strom und den Anteil an erneuerbarer Energie auf 25% zu erhöhen. Zu diesen Zielen stehen ebenfalls die Mitglieder aller Gemeindefraktionen. Bürgermeister Christoph Stark, die beiden Vizebügermeister Robert Lamperti und DI Fritz Aigner, sowie Umweltreferent Ing. Karl Hierzer sprachen dies bei der Veranstaltung bei ihren Statements klar aus.

Durch die gelungene Veranstaltung „Klimaschutzpreis Gleisdorf“ führte der Geschäftsführer des TIP Citymanagement DI Alfred Tieber, der die Bevölkerung zu weiteren „Klimaschutzaktivitäten“ anspornte, denn im nächsten Jahr gibt es ja wieder die Klimaschutzpreis Verleihung!


Quelle: Feistritzwerke / 08.03.2010
Gewinner in der der Kategorie „Einfamilienhaus“ war die Familie Wallner - Elmar Karl Wallner, Dir. Ing. Walter Schiefer, Ingrid Regina Wallner, Karl Wallner Bürgermeister Christoph Stark und Umweltreferent Ing. Karl Hierzer (von links nach rechts)
Gewinner in der der Kategorie „Einfamilienhaus“ war die Familie Wallner - Elmar Karl Wallner, Dir. Ing. Walter Schiefer, Ingrid Regina Wallner, Karl Wallner Bürgermeister Christoph Stark und Umweltreferent Ing. Karl Hierzer (von links nach rechts) 
Gewinner Kategorie „Siedlungshaus“: Siedlungsgenossenschaft ÖWG – Ing. Markus Dax ÖWG, Walter Wiltschnigg ÖWG, Umweltreferent Ing. Karl Hierzer, Rudolf Steindl ÖWG, Dir. Ing. Walter Schiefer, Mag. Christian Krainer ÖWG, Bgm. Christoph Stark (v. l. n. r.)
Gewinner Kategorie „Siedlungshaus“: Siedlungsgenossenschaft ÖWG – Ing. Markus Dax ÖWG, Walter Wiltschnigg ÖWG, Umweltreferent Ing. Karl Hierzer, Rudolf Steindl ÖWG, Dir. Ing. Walter Schiefer, Mag. Christian Krainer ÖWG, Bgm. Christoph Stark (v. l. n. r.) 

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