Baubeginn ab sofort, Volumen über 30 Mio. Euro.
Wildon/Leoben. Die Bietergemeinschaft HERESCHWERKE Automation / ÖSTU-STETTIN Hoch- und Tiefbaugesellschaft / JUNGER Baugesellschaft erhalten von der österreichischen Autobahngesellschaft ASFINAG den Auftrag zur Sanierung des 2.500m langen Tanzenbergtunnels. Dem Angebot wurde damit aus insgesamt 5 Angeboten der Vorzug gegeben. Der Gesamtauftrag beträgt über 30 Millionen Euro, wobei die gesamte elektrotechnische Ausrüstung und Automation durch HERESCHWERKE Automation durchgeführt werden, und der Bauanteil durch ÖSTU-Stettin/Junger abgewickelt wird. Die drei Bieter zählen in ihrem jeweiligen Gebiet zu den technisch führenden Anbietern im Markt.
Rasante Abwicklung
Vor Beginn der Arbeiten muss ein Provisorium errichtet werden, bei dem die zweite Röhre für beide Fahrtrichtungen nachgerüstet wird. Danach wird in der seit 1983 betriebenen Tunnelanlage die in jeder Hinsicht weltweit modernste Technik installiert. In einem eng gesteckten Projektplan wird die erste Röhre noch vor der Fußball Europameisterschaft 2008 wieder für den Verkehr freigegeben, die zweite Röhre wird nach der EM in Angriff genommen.
Karl Ledermüller, Bereichsleiter für Tunneltechnik in der HERESCHWERKE Automation: „Wir freuen uns sehr über den Auftrag - Der Markt in Österreich ist technisch sehr anspruchsvoll. Zugleich muss man sich natürlich auch bemühen, die Kosten unter Kontrolle zu halten - das kommt der ASFINAG und dem Staat zu Gute.“
Sicherheit geht vor
Derzeit passieren etwa 25,000 Fahrzeuge pro Tag den Tanzenbergtunnel, mit stark steigender Tendenz.
Wichtigster Bauanteil ist das Einziehen einer Zwischendecke, wodurch eine wesentliche Verbesserung der Belüftung erreicht wird.
Die neuen technischen Einrichtungen werden unter anderem eine intelligente Beleuchtungssteuerung umfassen, die das Auge je nach Lichtsituation am Portal anatomisch richtig an die Innenhelligkeit heranführt, sowie eine Vielzahl an Sicherheitseinrichtungen, von variablen Bordsteinreflektoren bis hin zur automatischen Brandbekämpfung.
Ferner wird eine Videodetektion in der gesamten Anlage eingerichtet, die vollautomatisch stehengebliebene Fahrzeuge, Brände, Gefahrenguttransporte, Fußgänger, Geisterfahrer, und viele andere Unregelmäßigkeiten erkennt und das Betreiberpersonal in einer zentralen Warte alarmiert. Weiters gibt es viele andere Einrichtungen wie Tunnelfunk, Lautsprecher, Notrufkabinen, und Infotafeln an den Portalen.
Herzstück der Anlage ist die zentrale Automationsebene, in der alle Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen zusammenlaufen und gesteuert werden. Wichtige Abläufe wie die Steuerung der Lüftung bei Branderkennung laufen dabei vollautomatisch ab, um ein Höchstmass an Sicherheit zu gewährleisten.
International erfolgreich
Tunneltechnik aus Österreich ist auch international sehr gefragt. Dazu Ledermüller: „Wir haben bereits ein sehr erfolgreiches Projekt in Katowice in Polen abgewickelt. In vielen Ländern die derzeit keine Standards haben orientiert man sich an den österreichischen Richtlinien. Der Tunnelmarkt geht somit für uns weit über Österreich hinaus.“
HERESCHWERKE Automation ist spezialisiert auf Automation von kritischer Versorgungs- Infrastruktur - Beispiele sind Versorgungsnetze für Strom, Wasser, Gas, Fernwärme und Abwasser, Kläranlagen, und natürlich auch Verkehrstunnels. Zudem ist HERESCHWERKE Automation im Industriebereich erfolgreich, wo man sich auch auf die infrastrukturnahe Grundstoffindustrie konzentriert. HERESCHWERKE Automation beschäftigt derzeit etwa 100 Mitarbeiter in komplexer Automatisierungs-Software und Projektabwicklung und erzielt etwa 20 Millionen Euro Umsatz.
Die im Besitz der Familie Frizberg befindliche HERESCHWERKE Gruppe umfasst knapp 300 Mitarbeiter im In- und Ausland, und erzielt etwa 45 Millionen Euro Umsatz. Die Gruppe ist fokussiert auf Energie und Infrastruktur und erbringt Leistungen aus Automation, Elektrotechnik und Schaltanlagenbau, betreibt aber auch einige Wasserkraftwerke.
Nähere Informationen erhalten Sie unter contact@hereschwerke.com, leoben@oestu-stettin.at, office@junger.at, http://www.hereschwerke.com/, http://www.oestu-stettin.at/, http://www.junger.at/
Quelle: Hereschwerke Automation GmbH / 18.10.2007
Das Firmenprofil von Hereschwerke Holding GmbH sehen Sie HIER.
Wildon/Leoben. Die Bietergemeinschaft HERESCHWERKE Automation / ÖSTU-STETTIN Hoch- und Tiefbaugesellschaft / JUNGER Baugesellschaft erhalten von der österreichischen Autobahngesellschaft ASFINAG den Auftrag zur Sanierung des 2.500m langen Tanzenbergtunnels. Dem Angebot wurde damit aus insgesamt 5 Angeboten der Vorzug gegeben. Der Gesamtauftrag beträgt über 30 Millionen Euro, wobei die gesamte elektrotechnische Ausrüstung und Automation durch HERESCHWERKE Automation durchgeführt werden, und der Bauanteil durch ÖSTU-Stettin/Junger abgewickelt wird. Die drei Bieter zählen in ihrem jeweiligen Gebiet zu den technisch führenden Anbietern im Markt.
Rasante Abwicklung
Vor Beginn der Arbeiten muss ein Provisorium errichtet werden, bei dem die zweite Röhre für beide Fahrtrichtungen nachgerüstet wird. Danach wird in der seit 1983 betriebenen Tunnelanlage die in jeder Hinsicht weltweit modernste Technik installiert. In einem eng gesteckten Projektplan wird die erste Röhre noch vor der Fußball Europameisterschaft 2008 wieder für den Verkehr freigegeben, die zweite Röhre wird nach der EM in Angriff genommen.
Karl Ledermüller, Bereichsleiter für Tunneltechnik in der HERESCHWERKE Automation: „Wir freuen uns sehr über den Auftrag - Der Markt in Österreich ist technisch sehr anspruchsvoll. Zugleich muss man sich natürlich auch bemühen, die Kosten unter Kontrolle zu halten - das kommt der ASFINAG und dem Staat zu Gute.“
Sicherheit geht vor
Derzeit passieren etwa 25,000 Fahrzeuge pro Tag den Tanzenbergtunnel, mit stark steigender Tendenz.
Wichtigster Bauanteil ist das Einziehen einer Zwischendecke, wodurch eine wesentliche Verbesserung der Belüftung erreicht wird.
Die neuen technischen Einrichtungen werden unter anderem eine intelligente Beleuchtungssteuerung umfassen, die das Auge je nach Lichtsituation am Portal anatomisch richtig an die Innenhelligkeit heranführt, sowie eine Vielzahl an Sicherheitseinrichtungen, von variablen Bordsteinreflektoren bis hin zur automatischen Brandbekämpfung.
Ferner wird eine Videodetektion in der gesamten Anlage eingerichtet, die vollautomatisch stehengebliebene Fahrzeuge, Brände, Gefahrenguttransporte, Fußgänger, Geisterfahrer, und viele andere Unregelmäßigkeiten erkennt und das Betreiberpersonal in einer zentralen Warte alarmiert. Weiters gibt es viele andere Einrichtungen wie Tunnelfunk, Lautsprecher, Notrufkabinen, und Infotafeln an den Portalen.
Herzstück der Anlage ist die zentrale Automationsebene, in der alle Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen zusammenlaufen und gesteuert werden. Wichtige Abläufe wie die Steuerung der Lüftung bei Branderkennung laufen dabei vollautomatisch ab, um ein Höchstmass an Sicherheit zu gewährleisten.
International erfolgreich
Tunneltechnik aus Österreich ist auch international sehr gefragt. Dazu Ledermüller: „Wir haben bereits ein sehr erfolgreiches Projekt in Katowice in Polen abgewickelt. In vielen Ländern die derzeit keine Standards haben orientiert man sich an den österreichischen Richtlinien. Der Tunnelmarkt geht somit für uns weit über Österreich hinaus.“
HERESCHWERKE Automation ist spezialisiert auf Automation von kritischer Versorgungs- Infrastruktur - Beispiele sind Versorgungsnetze für Strom, Wasser, Gas, Fernwärme und Abwasser, Kläranlagen, und natürlich auch Verkehrstunnels. Zudem ist HERESCHWERKE Automation im Industriebereich erfolgreich, wo man sich auch auf die infrastrukturnahe Grundstoffindustrie konzentriert. HERESCHWERKE Automation beschäftigt derzeit etwa 100 Mitarbeiter in komplexer Automatisierungs-Software und Projektabwicklung und erzielt etwa 20 Millionen Euro Umsatz.
Die im Besitz der Familie Frizberg befindliche HERESCHWERKE Gruppe umfasst knapp 300 Mitarbeiter im In- und Ausland, und erzielt etwa 45 Millionen Euro Umsatz. Die Gruppe ist fokussiert auf Energie und Infrastruktur und erbringt Leistungen aus Automation, Elektrotechnik und Schaltanlagenbau, betreibt aber auch einige Wasserkraftwerke.
Nähere Informationen erhalten Sie unter contact@hereschwerke.com, leoben@oestu-stettin.at, office@junger.at, http://www.hereschwerke.com/, http://www.oestu-stettin.at/, http://www.junger.at/
Quelle: Hereschwerke Automation GmbH / 18.10.2007
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