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Sonnige Seiten der Wirtschaft - Primus Preis 2011


18.11.11
Vom winterlichen Dachstein bis ins sonnige Mureck reichte die Palette der innovativen Preisträger der gestrigen Primus-Gala. Das Fest der Wirtschaft geriet zur kraftvollen Mutinjektion gegen die Krise.

Ein Triple-A-Rating für die steirische Wirtschaft: So umschrieb Moderatorin Ingrid Thurnher die Bedeutung der großen Primus-Preisverleihung im glanzvollen Rahmen der Helmut-List-Halle in Graz. Und es war tatsächlich eine geballte Mutinjektion, die sich die anwesenden Unternehmer im Grunde selbst verabreichten. Denn sie sind, wie Kleine-Zeitung-Geschäftsführer Walter Walzl sagte, tatsächlich jene Leuchttürme, an denen man sich auch bei rauer See orientieren kann.

Vom sonnigen Mureck bis zum hohen Dachstein reichte diesmal die Reihe der verdienten Preisträger. Den Anfang machten die Energiepioniere Karl Totter senior und junior, die mit ihrer Sonnenenergie-Bürgeranlage in Mureck den Primus der Kategorie Mut zugesprochen erhielten. "Wir erzeugen mehr Energie, als wir verbrauchen. So eine Anlage sollte in jeder Gemeinde stehen", meinte der überglückliche Junior, der den Preis von Siegfried Wolf überreicht bekam.

Besonders schwer hatte es das Publikum bei der Kür in der Kategorie Geistesblitz: Drei wirklich hervorragende Innovationsprojekte standen zur Wahl, entschieden wurde per Saal-Voting über SMS. Mit dem "Sunnybag"-Team gewann wiederum ein Sonnenenergieprojekt. Die Idee, Photovoltaikelemente in Umhängetaschen einzubauen, wurde hier prämiert. Das junge Team um Kerstin Kurre und Romana Grebien strahlte in diesem Fall mit der Sonne um die Wette.

Dann aber wurde es winterlich: Das Team der Planai-Hochwurzen-Bahnen in Schladming durfte aus den Händen von Caritaspräsident Franz Küberl stolz den Primus der Kategorie Unternehmenskultur in Empfang nehmen. Die vorbildlichen Aktivitäten zur Mitarbeiterfortbildung sowie der kreative Prozess der Ideenfindung im Haus sind in jeder Hinsicht preiswürdig, die Freude vor Saisonbeginn war groß.

Der Primus für Stille Größen wurde von Franz Mayr-Melnhof an Josef Heissenberger überreicht. Er leitet die Firma Komptech, die internationaler Marktführer bei Anlagen zur Abfallaufbereitung ist. Zu guter Letzt brachte die Kategorie Comeback ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Geschäftsführer Harald Gutschi übernahm von Mirna Jukic den Preis für den gänzlich neu aufgestellten Quelle-Versand.

Zu den Siegern zählte die gesamte Wirtschaft mit Landesrat Christian Buchmann und Kammerpräsident Josef Herk an der Spitze. "Innovation ist das Adrenalin für unternehmerischen Geist", freute sich Herk.

Quelle: Kleine Zeitung / 18.11.2011
Zum Originaltext gelangen Sie HIER.



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