Nach zwölfmonatiger Basisarbeit bricht das Umwelttechnik-Netzwerk Eco & Co bei der Zukunftswerkstätte spezial vom 5. April in neue Welten auf. Im Beisein der Landesräte Dr. Christian Buchmann und Ing. Manfred Wegscheider wurde vor mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ECO WORLD STYRIA präsentiert.
„Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Etablierung der Steiermark als erster Standort für Energie- und Umwelttechnik in Österreich, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der steirischen Unternehmen und die Bündelung der Kräfte und die Etablierung zukunftssicherer Kooperationen“, umriss Ludwig Sik die Schlüsselstrategie der ECO WORLD STYRIA.
In Zukunft gibt es keine Kriege mehr um Öl. Der amerikanische Vordenker Jeremy Rifkin, einer der 150 einflussreichsten Intellektuellen der Welt, präsentierte bei der Zukunftswerkstatt der ECO WORLD STYRIA Strategien zur künftigen Energieversorgung. Durch die Beschränkung der vorhandenen Ressourcen muss die Abhängigkeit von Öl hin zu neuen Energieformen weiterentwickelt werden, so der Wissenschafter vor mehr als 200 Unternehmen und wichtigen Akteuren der steirischen ECO-Szene.
Der Chef des österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts Prof. Karl Aiginger knüpfte an Rifkins Vortrag an und zeigte das bedeutende wirtschaftliche Potential der Energie- und Umwelttechnik für die Steiermark auf. Das durchschnittliche Wachstum beträgt derzeit 7,3% pro Jahr in Österreich und auch die Exporte steigen jährlich um 9,1%. Die kräftig wachsenden Märkte in Süd-Ost-Europa werden die Bedeutung der Exporte, welche derzeit zwei Drittel des Umsatzes bringen, noch weiter forcieren.
