November 2009

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

---ANREDE---

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



Strategische Projekte der Energieforschung

Zur Bewältigung der Herausforderungen, zur Sicherung und Weiterentwicklung unseres Energiesystems sowie zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele sind neue Technologien und Lösungen erforderlich.

Mit dem nun gestarteten Prozess zur Erarbeitung einer umfassenden "Energiestrategie Österreich" wird ein wichtiger Schritt gesetzt. Unterstützend wurden teils laufende sowie zum Teil bereits abgeschlossene strategische Energieforschungsprojekte aus Forschungsprogrammen aufbereitet und in übersichtlicher Form zusammengestellt.

Damit wird das Ziel verfolgt, die neuesten Erkenntnisse aber auch kreative Ansätze und Visionen aus der Forschung in den Diskussionsprozess einzuspeisen.

Eine Zusammenstellung von 35 strategischen Energieforschungsprojekten finden Sie auf Externe Verknüpfung www.nachhaltigwirtschaften.at




Erstes Wasserstoff-Fahrzeug für Österreichs Straßen

Ein wesentlicher Schritt in Richtung umweltfreundliche und nachhaltige Antriebskonzepte für das Auto der Zukunft ist Wissenschaftern an der TU Graz gelungen: In einem gemeinsamen Projekt der Forschungsgesellschaft für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik und des Hydrogen Center Austria entwickelten sie mit dem „HYCAR 1" das österreichweit erste wasserstoffbetriebene Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, das nun auch für den Verkehr zugelassen ist. Durch die innovative Kombination verschiedener Antriebsstoffe - das „HYCAR 1" kann neben Wasserstoff auch mit Benzin oder Erdgas oder beliebigen Mischungen aus Wasserstoff und Erdgas betrieben werden - ermöglicht das Fahrzeug die Nutzung CO2-freier Wasserstofftechnologie auf der Basis der vorhandenen Tankinfrastruktur. Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.tugraz.at.





Zweite Ausschreibung „Haus der Zukunft Plus“

Im November 2009 wird die 2. Ausschreibung des Forschungsprogramms "Haus der Zukunft Plus" starten.

Das Programm "Haus der Zukunft Plus" strebt an, durch grundlegende Forschungsarbeiten, kooperative Technologieentwicklungen und Begleitmaßnahmen sowie durch Unterstützung der industriellen Umsetzung vor allem energierelevante Innovationen im Gebäudebereich einzuleiten bzw. ihre Markteinführung oder -verbreitung zu forcieren. Die neuen Technologien bzw. Innovationen sollen maßgeblich zur Entwicklung einer mit einem nachhaltigen Energiesystem zu vereinbarenden Gebäudekonzeptionierung und zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen beitragen.

Weitere Informationen finden Sie auf Externe Verknüpfung www.hausderzukunft.at.





Highlights der Bioenergieforschung

Am 12.11.2009 wurden in Wien vom BMVIT gemeinsam mit dem Bioenergy Agreement der IEA und dem Joanneum Research die Highlights der österreichischen Bioenergieforschung vorgestellt.

Asche und Schlacke, Verbrennungsvorgänge und Emissionen, Modellierung, Brennstoffe, Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung und Eco-Labelling waren die Forschungsthemen für feste Biomasse. Im Bereich Biogas wurde vor allem die Substratwahl, die Substrataufbereitung, die Reaktorbetriebsweise, die Nutzung des Biogases und die Behandlung des Gärrests untersucht.

Ziel der Veranstaltung war es auch, die Trends für die kommenden Jahre zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Externe Verknüpfung Homepage der Veranstaltung, wo Sie in Kürze auch alle Präsentationen finden werden.





IEA Implementing Agreement Bioenergy

Das Externe Verknüpfung Bioenergy Implementing Agreement der Externe Verknüpfung IEA wurde unlängst bis 2014 verlängert. Österreich - seit 1978 Mitglied des Abkommens - ist derzeit in 7 von 12 Tasks beteiligt:

- Task 32 - Biomass Combustion and Co-firing
- Task 33 - Thermal Gasification of Biomass
- Task 37 - Energy from Biogas and Landfill Gas
- Task 38 - Greenhouse Gas Balances of Biomass and Bioenergy Systems
- Task 39 - Commercialing 1st and 2nd Generation Liquid Biofuels
- Task 40 - Sustainable International Bioenergy Trade
- Task 42 - Biorefineries: Co-production of Fuels, Chemicals, Power

Das Implementing Agreement sieht sich als Plattform für Internationalen Wissensaustausch, für die Verbreitung von F&E-Ergebnissen, für die Anbahnung von internationalen F&E-Projekten und für den Aufbau von Kontakten zwischen österreichischen und internationalen Firmen.

Die Teilnahme Österreichs wird durch das BMVIT, die FFG und Joanneum Research unterstützt. Weitere Informationen sowie eine Vielzahl von nützlichen Broschüren finden Sie auf den Seiten des Abkommens.





Bundesländer Luftschadstoff-Inventur online verfügbar

In der Bundesländer Luftschadstoff-Inventur berechnet das Umweltbundesamt die Emissionen von Treibhausgasen und anderen ausgewählten Luftschadstoffen je Bundesland. Dafür werden die nationalen Emissionsdaten aus der Österreichischen Luftschadstoff-Inventur (OLI) mit betrieblichen und statistischen Informationen vernetzt und den Ländern zugeordnet.

Zusätzlich zum umfassenden Überblick über die Emissionen der Bundesländer zeigt der Bericht die Entwicklung der Treibhausgase sowie anderer ausgewählter Luftschadstoffe für die Jahre 1990 bis 2007, für die Emissionen von Feinstaub (PM10 und PM2,5) für die Jahre 2000 bis 2007. Diesen Trends werden die wichtigsten Indikatoren wie z. B. die Nutzung erneuerbarer und fossiler Energieträger gegenübergestellt.

Der Bericht steht unter Externe Verknüpfung www.umweltbundesamt.at kostenlos zum Download zur Verfügung.





JR + ECO: Ethik in der Umwelttechnik

Der Mariazeller Dialog 2010 steht ganz im Zeichen von Umweltforschung, -technik und Ethik und wird von der Arbeitsgruppe „Ethik in Forschung und Technik" der JOANNEUM RESEARCH in Kooperation mit ECO WORLD STYRIA veranstaltet.

Im Europeum Mariazell werden am 21. + 22. Jänner 2010 international anerkannte Expertinnen und Experten, so DI Dr. Klaus Woltron Minas GmbH, und Dr. Wilfried Bommert von der Umweltredaktion Westdeutscher Rundfunk mit ihren Beiträgen nicht nur die neuesten Forschungsergebnisse präsentieren, sondern auch die damit verbundenen ethischen Dimensionen beleuchten. Angesprochen werden Themen wie „Ethische Dimensionen der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien" oder „Kann die Welt nur mit Hilfe der Natur- und Ingenieurwissenschaften gerettet werden?" aber auch der Frage „Energieeffizienz ohne Verzicht?" wird nachgegangen. Weitere Informationen finden Sie auf Externe Verknüpfung www.eco.at.






ECO-Unternehmen: Kyoto-Ziel-Verfehlung bedroht „Green Jobs“

Passende gesetzliche Rahmenbedingungen sind nach wie vor Wachstumstreiber Nr. 1 der in Österreich stark ausgeprägten Zukunftsbranche der Energie- und Umwelttechnik. Die innovativen Rahmenbedingungen der 90er Jahre haben Österreich eine der höchsten Green Jobs Konzentrationen Europas gebracht. Die Kyoto-Ziel-Verfehlung bedroht diese Arbeitsplätze und dieses Know-how zunehmend. Ein Rundruf bei den wichtigsten Unternehmen der Branche zeigt, dass engagierte bundesweite Anstrengungen eine Win-Win-Situation für Klima UND Jobs ermöglichen können. Diese sind dringlich erforderlich.

Dass Österreich seine Klimaziele nicht erreicht, wundert den Geschäftsführer von KWB Biomasseheizungen, Erwin Stubenschrott nicht: "Halbherzige Beschlüsse der Politik und das Verkennen unserer Energie-Chancen müssen zwangsläufig dazu führen, dass wir von der Vorreiterrolle zum Schlusslicht in Sachen Klimaschutz werden!"

Josef Heissenberger, Geschäftsführer von Komptech stellt klar: „Wenn der Wille wirklich da ist, den 34%-Anteil Erneuerbare Energie bis 2020 zu schaffen und die notwendigen Rahmenbedingungen dies erlauben, dann ist es möglich, dieses Ziel zu erreichen."

In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Franz Radovic, Geschäftsführer des Solarexperten Solid „Notwendig sind neue Ansätze, wie die Diversifikation der Erneuerbaren Energien in Abstimmung mit den regionalen Gegebenheiten". Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





Saubermacher: Innovative solarbetriebene Abfallpresse

Saubermacher stellte im Rahmen der Grazer Herbstmesse 2009 ein innovatives System vor, mit dem die Kosten reduziert, zu einem gepflegten Ortsbild beigetragen und dabei auch noch die Umwelt geschont werden kann: Das BIG BELLY Feststoffabfall Management System, die erste komplett selbstbetriebene Abfallpresse, die ihre Energie von der Sonne bezieht.

Vorteile von BIG BELLY sind: weniger Kosten, weniger Entleerfahrten, weniger CO2 und Feinstaub, weniger Treibstoffkosten und weniger Geruchs- und Lärmbelästigungen. Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





IPUS entwickelt neues Berechnungs-Tool

IPUS hat für Biogasanlagenbetreiber ein Tool entwickelt, mit dem es erstmals möglich ist, eine umfassende Analyse der wirtschaftlichen Situation von Biogasanlagen durchzuführen. So kann man auf einen Blick die Auswirkungen von verschiedenen Veränderungen in der Betriebsweise auf die Erlös- und Kostenseite erkennen.

Durch die Anwendung des innovativen Berechnungs-Tools ist es nun auch möglich, die direkten
Auswirkungen und Effekte des Einsatzes von IPUS meth-max® auf die Wirtschaftlichkeit Ihrer Biogasanlage zu berechnen.

Dabei werden mögliche Steigerungen der Rendite aufgezeigt und man kann auf einen Blick erkennen, mit welchen Maßnahmen die effektivsten Erlössteigerungen bzw. Kostensenkungen erzielbar sind.

Eigentümer oder Betreiber von Biogasanlagen können ab sofort dieses Service in Anspruch nehmen und per E-Mail: office@ipus.at einen kostenlosen Beratungstermin anfordern, wo IPUS Ihr spezifisches Verbesserungspotential für Sie berechnet. Weitere Informationen finden Sie auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





Andritz setzt auf Wasserkraft und Biomasse

Der börsenotierte Anlagebauer Andritz rechnet nicht mit Späteffekten der Krise auf sein Geschäft. Der steirische Konzern setzt auf Innovationen in der Wasserkraft und entwickelt eigene Verfahren zur Biomasse-Nutzung.

Die bisher kommunizierten Wachstumsziele der Andritz-Gruppe, nämlich 4,5 Mrd. Umsatz sowie die Erhöhung der Dividenden-Ausschüttungsquote auf rund 50 Prozent, bleiben grundsätzlich erhalten. Der Bereich "Erneuerbare Energie" soll langfristig bei mehr als 50 Prozent am Gruppenumsatz liegen.

Der Konzern will sowohl durch organisches Wachstum als auch durch Akquisitionen noch zulegen. Bei den insgesamt rund 13.400 Mitarbeitern (Ultimo Halbjahr 09) werde die starke Basis in Europa zur Produkt- und Verfahrensentwicklung gehalten, in den Emerging Markets soll das bisherige starke Wachstum fortgesetzt werden. Im Zellstoff- und Papierbereich wird krisenbedingt in Nordamerika und Nordeuropa die Mitarbeiterzahl angepasst, so werden etwa Projekt-Mitarbeiter abgebaut. Die etwa 2.600 Mitarbeiter des Konzerns in Österreich konnten gehalten werden, in China werden wieder neue Leute eingestellt. Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





Solid: Steirische Solartechnik am MIT Massachusetts Institute für Technology

Kürzlich hielt Dr. Christian Holter, Geschäftsführer der SOLID GmbH in Cambridge, am Massachusetts Institute of Technology einen Gastvortrag über Solarenergie. Fast 100 interessierte Zuhörer folgten den Ausführungen, eine spannende Diskussion folgte. 

Der Vortrag begann mit einem Überblick über den heutigen Beitrag der Solarenergie zum Weltenergieaufkommen im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien und zeigte viele Vorzeigeprojekte zur Warmwasserbereitung, Kühlung, Prozesswärme und Fernwärmeeinspeisung der steirischen Firma. Zum Abschluss wurde über wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Planungsstrategien referiert.

Ein besonderes Highlight war die Diskussion über zwei von der SOLID GmbH geplante Projekte. Einerseits wurde für 2 Studentenheime mit 1200 Betten eine solare Warmwasseranlage geplant, andererseits wurde gemeinsam die Einspeisung von Solarwärme in das Fernwärmenetz des MIT - Campus diskutiert. Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.solid.at.





Spitzer: Kooperation mit Uruguay

Durch die Firma Spitzer Engineering, die Mitglied in der Unternehmensvereinigung "ARGE BESKH" (Bio Energie System & Know-How) ist, soll Vorau künftig im Zentrum einer gemeinsamen Projektzusammenarbeit mit Uruguay stehen. Die Arbeitsgemeinschaft hat innerhalb von zwei Jahren das Konzept MEBRA (Multiple Energetic Biological Renewable Area) im Bereich erneuerbarer Energie entwickelt.

Eine Wirtschaftsdelegation aus Uruguay legte im Rahmen einer einwöchigen Reise durch Österreich ihr Konzept für das Projekt MEBRA dar und lernte im Gegenzug moderne Technologien im Bereich erneuerbare Energien, Abfallwirtschaft mit Logistik und Agrarwirtschaft kennen. Die Region Canelones hat in den nächsten fünf bis zehn Jahren ein Investitionsvolumen von rund 600 Millionen US-Dollar dafür vorgesehen und ist die erste Region weltweit, in der MEBRA umgesetzt werden soll.

Der Besuch bot österreichischen Firmen die Chance, ihre Technologien sowie ihr Know-How zu präsentieren. Hier nutzten die ECO Mitgliedsfirmen Komptech GmbH, ensowa und Andritz AG die Gelegenheit, ihr Unternehmen dem Landeshauptmann von Canelones, Marcos Carámbula sowie hochrangigen Vertretern aus dem Energiesektor vorzustellen. Erfahren Sie mehr aufExterne Verknüpfung www.eco.at.





Feistritzwerke: Stromauge – mobile online Stromanzeige

Im Innovationsprojekt JUVI wurde der Prototyp eines Stromauges entwickelt, um Energiesparen leicht zu machen.

In Kooperation mit der HTBLA Weiz hat die Klagenfurter Nachhaltigkeits-Expertin Iris Straßer vom Beratungsunternehmen STRASSER&STRASSER gemeinsam mit einem Team engagierter SchülerInnen der 3. und 4. Klassen an der Entwicklung einer mobilen online Stromanzeige - einem sogenannten Stromauge - gearbeitet. Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





Energy Globe STYRIA AWARD 2009

Gemeinnütziger Wohnbau Gesamtsieger 

Der Energy Globe STYRIA AWARD - als regionale Stufe des internationalen Energy Globe Award - wurde 2009 vom LandesEnergieVerein und dem Netzwerk Öko-Energie Steiermark bereits zum 9. Mal - und gemeinsam mit der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit zum 2. Mal als Nachhaltigkeits-Preis ausgeschrieben.

Am 27.10.2009 überreichten die Landesräte Ing. Manfred Wegscheider und Johann Seitinger im würdigen Rahmen der Alten Universität in Graz die Auszeichnungen an die Preisträger der fünf Kategorien Air, Fire, Water, Earth und Youth, sowie den Gesamtsieger.

Der Gesamtsieg Energy Globe STYRIA AWARD 2009 ging an die GIWOG (Gemeinnützige Industrie Wohnungs AG) für ihr Projekt "Passivhausstandard und -komfort in der Altbausanierung" realisiert am Dieselweg in Graz.

Wir gratulieren allen Siegern und bedanken uns herzlich bei allen Einreichern!

Weitere Details zu den Kategorie-Siegern und zur Veranstaltung finden Sie im Externe Verknüpfung Veranstaltungsarchiv des NOEST sowie in diesem Externe Verknüpfung TV Beitrag von Steiermark1. Weiters möchten wir auf die Radiosendung Klimanews hinweisen, welche am 21.11.2009 um 16 Uhr auf Radio Helsinki (Graz - 92,6FM) berichten wird (siehe Termine). 





Steiermark gewinnt beim Klimaschutzpreis

Das erste gewerbliche Passivhaus aus Holz in Europa steht im steirischen Niklasdorf und beherbergt das Logistikzentrum der Eine Welt Handel AG, dem größten Importeur von Korbwaren aus fairem Handel.

Erfreuliches Wachstum, steigender Lagerbedarf, aber fehlende Ausbaumöglichkeit führten zu der Entscheidung für einen neuen Standort - und ein Gebäude, das die Grundsätze der Nachhaltigkeit erfüllt. Der Spatenstich erfolgte 2007, im Jänner 2009 wurde das neue Gebäude mit einer Lagerfläche von 2.200 m2 sowie Büro- und Geschäftsflächen von 600 m2 bezogen.

Die Kosten für Heizung und Warmwasser werden mit etwa 2.000.- Euro pro Jahr sensationell niedrig ausfallen, entsprechend auch die CO2-Bilanz. Dank optimaler Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz konnte weiters ein Großteil der Warentransporte auf die Schiene verlegt werden, was zusätzlich 170.000 LKW-Kilometer pro Jahr und deren Emissionen einspart.

Dasselbe Projekt hat auch den Energy Globe STYRIA AWARD 2009 in der Kategorie EARTH gewonnen!

Weitere Informationen finden Sie auf Externe Verknüpfung www.klimaschutzpreis.at





Neue Fachseminare für Energieberater- und Experten

Der LandesEnergieVerein bietet eine Reihe von neuen Weiterbildungsseminaren für Energieberater und Energieexperten an.

Um den derzeit teils fragwürdigen Angeboten für Thermografieaufnahmen von ungeschulten Anbietern entgegenzuwirken, wurde ein spezielles Seminar für die Interpretation von Thermografieaufnahmen entwickelt.
Im kommenden Jahr wird in Zusammenarbeit mit energie:bewußt Kärnten ein Sonderseminar zur Verwendung ökologischer Baustoffe sowohl im Neubau als auch in der Sanierung für Kärntner und Steirische Baufachleute und Energieberater angeboten (Terminaviso 2.Quartal 2010).

Die Kooperation mit dem WIFI wurde vertieft, wobei zum Beispiel ein Seminar zur Klimaanlageninspektion nach dem Steiermärkischen Baugesetz bzw. der Europäischen Gebäuderichtlinie entwickelt wird.

Die bestehenden Kurse zur Energieberaterausbildung (Anfänger und Fortgeschrittene) werden ständig angepaßt, so wird der F-Kurs in Zukunft um 1 Tag verlängert.

Nähere Informationen finden Sie auf den Ausbildungs-Seiten des Externe Verknüpfung LandesEnergieVereins.





ECO: Strategie-Workshops mit 22 Unternehmen

Am 4. und 5. November fanden in Wien und Graz die Zukunftsmanagement Workshops zur individuellen Unternehmens-Strategie statt. In diesen Workshops analysierten die insgesamt 22 UnternehmerInnen die strategische Ausgangssituation ihres Unternehmens, lernten relevante Zukunftsfaktoren auf Basis des ECO FUTURE RADARs kennen und entwickelten eine betriebliche Unternehmens- und Umfeldanalyse sowie erste strategische Maßnahmen. Mit diesen von ECO bereitsgestellten Tools sollen die aktuell vorhandenen Wachstumschancen in der Umwelttechnik bestmöglich genutzt werden.




ECO: Delegationsreise China

China ist einer jener Märkte, der auch für 2009 ein überdurchschnittliches Wachstum von mehr als 6% erwarten lässt. Gerade im Umweltbereich sind Potenziale und Anknüpfungspunkte für die steirische Wirtschaft gegeben. Die Standortreise unter der Leitung von Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann mit zahlreichen Unternehmen und Journalisten führte nach Hangzhou, Shanghai und Peking.  B2B-Gespräche mit branchenspezifischen Unternehmern vor Ort wurden für die Teilnehmer der Delegation durch das Internationalisierungscenter Steiermark in Zusammenarbeit mit den Außenhandelsstellen in Peking und Shanghai organisiert und mit großem Erfolg geführt.

Die Erwartungen seitens der mitreisenden Firmenvertreter wurden weit übertroffen. So ist BDI mit CECIC bezüglich einer Biodieselanlage bereits in Verhandlungsgespräche eingetreten und einige Firmen denken Joint Ventures an. Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





ECO unterstützt maßgeschneidert

In den vergangenen Monaten hat ECO WORLD STYRIA im Auftrag einzelner Unternehmen vermehrt individuelle Leistungen durchgeführt. So wurde z. B. für ein Abfallunternehmen ein Forschungsprojekt mitkonzipiert, für ein Energieeffizienz-Unternehmen wird ein neuer Miteigentümer sondiert und für ein Biomasse-Unternehmen wird eine Journalistenreise nach Berlin vorbereitet. Außerdem plant und organisiert die ECO kostenpflichtige Kooperations-Veranstaltungen im Bereich Biogas, Ausschreibungen sowie Strategie-Workshops mit dem ECO Future Radar 2010-2015.

Mit guten Zugängen zu internationalen Multiplikatoren, Netzwerken und innerhalb der Branche konnte ECO WORLD STYRIA den Unternehmen mit den durchgeführten Projekten einen sehr hohen Nutzen stiften. Insbesondere fachliche Recherchen, die Partner- und Kunden-Identifikation sowie die Unterstützung bei der Projektentwicklung haben großen Anklang gefunden. Heuer konnten bereits 10 solcher Unterstützungen durchgeführt werden.

Gerne unterstützen wir auch Sie bei solchen und ähnlichen Projekten! Bei Interesse nutzen Sie jetzt diese Möglichkeit und kontaktieren Sie direkt Herrn Ing. Pöschl unter 0316/40 77 44-13 bzw. poeschl@eco.at.





ECO: envietech2010

Wie können Kommunen angesichts immer knapper werdender Ressourcen die nachhaltige Versorgung mit Wasser und Energie sicherstellen? Wie die Abfallthematik in den Griff bekommen? Wie können Unternehmen angesichts der allgemeinen Entwicklung, Beschäftigung sichern und von neuen Märkten profitieren? Antworten auf diese und weitere aktuelle Fragen unserer Industriegesellschaft bietet die envietech2010.

Als europäische Leitveranstaltung auf diesem Sektor im Jahr 2008 mit großem Erfolg ins Leben gerufen, bekräftigt die envietech2010 ihre Vorreiterrolle als Impulsgeber für den Wachstumsmarkt der Umwelttechnologien und Erneuerbaren Energien.

Novum ist die Kooperation mit der OECD und dem Staat Kalifornien, die gemeinsam mit dem Lebensministerium die Schirmherrschaft übernommen haben und damit die internationale Ausrichtung der envietech2010 unterstreichen. Weitere Informationen finden Sie auf Externe Verknüpfung www.eco.at.






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