Juli / August 2010

Nachhaltigkeit ECO Noest

NEWsletter Energie- und Umwelttechnik

---ANREDE---

Der NEWsletter Energie- und Umwelttechnik bietet Ihnen auch heute wieder ausgewählte Neuigkeiten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Netzwerkaktivitäten, sowie einen raschen Überblick über relevante Termine.
Wir wünschen spannende Lektüre!
Ihr NOEST, ECO und WIN Team



Termine



Neue Ausschreibungen – EU 7. RP im Fokus / Mustersanierungsinitiative

Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. RP) hat zu den bereits angekündigten Externe Verknüpfung Ausschreibungen für 2011 nun die Inhalte veröffentlicht. Die einzelnen Themengebiete sind teils miteinander verknüpft. Wir haben für Sie Arbeitsprogramme grob zusammengefasst:

Spezifisches Programm "Zusammenarbeit"

  • Erneuerbare Energie: ohne Biomasse, Biotreibstoffe, Geothermie, Wasserkraft; dennoch kleiner offene Bereiche Externe Verknüpfung Arbeitsprogramm
  • Umwelt: neu: Öko-Innovation (2-stufiges Verfahren), inhaltlich sehr offen Externe Verknüpfung Arbeitsprogramm
  • Informationstechnologien: Smart Grids, Energieeffizienz – insb. Gebäude, Wassermanagement, Mobilität Externe Verknüpfung Arbeitsprogramm
  • Nanotech. und Produktionsverfahren: Mobilität, Energieeffizienz im Gebäude, Eco-Design, Wassermanagement, Umweltrelevante Textilien, Prozessoptimierung. Energieerzeugung, -speicherung, -nutzung Externe Verknüpfung Arbeitsprogramm

Spezifisches Programm "Kapazitäten"

  • Europäische Forschungsinfrastrukturen zu den Themen CO2-Kreislauf, Treibhausgase neben CO2, Forstwirtschaft, Thermochemische Biomasseumwandlung, Wasserstoff und Brennstoffzellen.
  • Forschung zu Gunsten von KMU (jedes Thema offen), Wissensorientierte Regionen, Forschungspotenziale, Gesellschaftsaspekte, internationale Zusammenarbeit außerhalb der EU

Auch die Spezifischen Programme "Ideen" und "Menschen" sind geöffnet. Das Externe Verknüpfung CORDIS-Portal gibt genauere Auskünfte über das 7.RP und die Externe Verknüpfung Inhalte. Persönlich erhalten Sie nähere Informationen bei Externe Verknüpfung NOEST, Externe Verknüpfung ECO WORLD STYRIA und bei der Externe Verknüpfung FFG sowie Externe Verknüpfung SFG als regionale Anlaufstelle für steirische Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Weiters weisen wir Sie auf die Externe Verknüpfung Mustersanierungsoffensive das Klima- und Energiefonds hin, die noch bis zum 15. Dezember geöffnet ist.





Klimaschutzplan Steiermark beschlossen

Am 6. Juli 2010 hat der Steirische Landtag einstimmig den Klimaschutzplan Steiermark als den strategischen Masterplan für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre beschlossen. Er definiert konkrete Ziele und Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen und zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger. Gleichzeitig zielt er auf die Förderung zukunftsfähiger Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen ab. Insgesamt wurden 26 Maßnahmenbündel in den Handlungsbereichen Gebäude, Mobilität, Land-, Forst- und Abfallwirtschaft, Produktion, Energiebereitstellung und Klimastil definiert. Um diesen hohen Anspruch auch erfüllen zu können, ist der Klimaschutzplan Steiermark in einem breiten Dialog und unter starker Einbindung aller wichtigen Akteure des Landes Steiermark erstellt worden. Der Externe Verknüpfung Steirische Klimaschutzplan beschreibt- als erster in Österreich - nicht nur die Maßnahmen zur Reduktion an Treibhausgasen, sondern berücksichtigt auch deren Auswirkung auf Wirtschaft und Beschäftigung





Überarbeiteter Kriterienkatalog für ökologisches Bauen

Seit dem 1. Juli 2010 steht die Version 4.0 des Kriterienkatalogs „klima:aktiv haus" zur Verfügung.

Die wichtigsten inhaltlichen Änderungen im Überblick:

  • Umstellung der Bewertungsrubrik „Energie" auf die Nachweisgrößen HWB, Primärenergiebedarf, CO2-Emissionen und PV-Stromerzeugung
  • Verschärfung der Anforderungen an den HWB
  • Erweiterung der Bilanzierungsgrenze für den OI3 Indikator
  • Verringerung der Anzahl der Kriterien
  • Zusammenlegung der Kriterien wärmebrückenarm und wärmebrückenfrei
  • Leichte Anpassungen aller übrigen Kriterien

Neben den inhaltlichen Änderungen wurden auch die Qualitätsstufen des Labels „klima:aktiv haus" überarbeitet: es gibt nun drei Qualitätsstufen, die sich nach der Gesamtpunktzahl und dem Detaillierungsgrad der Nachweisführung und -kontrolle unterscheiden: gold, silber und bronze.

Der Download ist unter Externe Verknüpfung www.klimaaktiv.at möglich. Bei Fragen wenden Sie sich an den steirischen Regionalpartner Externe Verknüpfung LandesEnergieVerein.





Leitfaden für Passivhäuser im Mehrgeschoßwohnbau, bei Büro und Sonderbauten

Im Rahmen eines "Haus der Zukunft"-Projektes wurden zwölf Demonstrationsgebäude, die im Zuge derselben Programmlinie errichtet bzw. saniert wurden, zwei Jahre durch ein Gebäudemonitoring begleitet und hinsichtlich energietechnischer, ökologischer und soziologischer Aspekte evaluiert. Durch diese Untersuchungen konnten viele Erfahrungen im Hinblick auf den Einsatz der Passivhaustechnologie im Mehrgeschoßwohnbau und bei Büro- und Sonderbauten gesammelt werden. Diese sind nun in einem Externe Verknüpfung Leitfaden zusammengefasst. Der Leitfaden ist eine Handlungsanleitung für künftige Bauvorhaben, mit der das vorhandene Optimierungspotenzial in energetischer, ökologischer und sozialer Hinsicht ausgeschöpft werden kann. Externe Verknüpfung Nähere Informationen





Ladestandard für Elektrofahrzeuge – Einigung der Auto-Hersteller

Die europäischen Automobilhersteller haben sich kürzlich in Brüssel auf gemeinsame Standards bei der Ladung künftiger Elektroautos geeinigt. Ziel dabei ist eine verbraucherfreundliche Gestaltung der Verbindung der Autos mit dem Stromnetz. Die Industrie wird Empfehlungen an die einschlägigen EU-Normungsgremien zur Festlegung einer gemeinsamen Schnittstelle zwischen der Lade-Infrastruktur und den Fahrzeugen in ganz Europa abgeben. Die Empfehlungen sollen auch ausschlaggebend für die Behörden sein, die die Planung öffentlicher Investitionen in diesem Bereich festlegen. Bis 2017 soll eine einheitliche Lösung für alle neuen Fahrzeugtypen Standard sein.

Die europäischen Standards könnten somit die Grundlage für einen weltweiten Standard bilden, da japanische und südkoreanische Hersteller eng in die Entwicklung der gemeinsamen europäischen Empfehlungen eingebunden waren. Externe Verknüpfung Nähere Informationen





AEE Intec veranstaltet EuroSun2010 - Europas größte Solarthermie-Konferenz

Vom 28. September bis 1. Oktober 2010 findet Europas größte Solar-Konferenz im Congress Graz statt.

Der thermische Solarmarkt hat der Krise bis jetzt erfolgreich widerstanden. F&E bietet vielversprechende Innovationen und Entwicklungen auf den Gebieten wie der Heizungsausstattung für Gebäude, Prozess- und Solarkühlung. Die EuroSun2010 ist eine Plattform für Austausch und Diskussion der aktuellen F&E Ergebnisse.

Über 400 ausführliche Berichte, Kurzpräsentationen und Plakate wurden bereits beim wissenschaftlichen Ausschuss eingereicht. Dies verspricht ein vielseitiges, hoch wissenschaftliches Programm mit ausgewählten Referenten, die einen Ausblick auf das schwierige Trendsetting geben. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung erhalten Sie auf Externe Verknüpfung www.eurosun2010.org.

Erstmalig wird unter Leitung des Internationalsierungscenter Steiermark auf der diesjährigen EuroSun Konferenz auch eine b2fair - Stop4Business Kooperationsbörse  organisiert, welche ausschließlich darauf abzielt, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Firmenvertreter gezielt zu Gesprächen zusammen zu führen. Weitere Informationen erhalten Sie im Externe Verknüpfung Infofolder oder auf Externe Verknüpfung www.ic-steiermark.eu.





Schweiz investiert in schonende Wasserkraft

Am 25. September 2010 wird das Pilot-Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland (Kanton Aargau, Schweiz) eingeweiht. Die Pilotanlage arbeitet im Testbetrieb seit letztem Herbst zuverlässig. Die innovative Technologie soll Fischen das gefahrlose Passieren der Staustufe ermöglichen und durch die Verwirbelungen das Wasser zusätzlich mit Sauerstoff anreichern. Eine entsprechende Studie wird im Oktober 2010 zur Verfügung stehen. Zur weiteren Optimierung der Anlage sind Forschungsgelder bereits zugesagt. Ziel der Externe Verknüpfung Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz (GWWK) ist, in der Schweiz ein „Kompetenzzentrum Wasserwirbeltechnologie" aufzubauen. Externe Verknüpfung Weitere Informationen






Steirische Umwelttechnik wächst 2009 um 5% bei Beschäftigung und realem Umsatz, 2010 16% Umsatzwachstum erwartet

Die jüngsten Konjunkturzahlen für das Krisenjahr 2009 untermauern die positive Dynamik der ECO-Unternehmen: Diese erzielten ein Umsatz- und Beschäftigtenplus im Umwelttechnikbereich von durchschnittlich 5% gegenüber dem Rekordjahr 2008. Somit sind bereits über 14.000 Personen in der steirischen Umwelttechnik beschäftigt und erwirtschaften 2,8 Mrd. € pro Jahr zu über 90% im Export. Durchschnittlich sind die Unternehmen von 2006-2009 um 18,4% pro Jahr real gewachsen, wesentlich schneller als die globalen Märkte mit rund 10%. 5.000 Umwelttechnik-Arbeitsplätze wurden in diesen ECO-Unternehmen geschaffen.





Pink und KWB haben gemeinsames Kühlungsprojekt umgesetzt

Die Firma Lehner Wolle verarbeitet Wolle zu Deko-Material für Floristik und zu Dämmstoffen für Hausdämmungen. Sowohl für die Optimierung der Produktion als auch für das Gebäude wurde eine Kühlung notwendig. Hier bot sich die thermische Kühlung an.

Die Firma Pink GmbH arbeitet im Bereich der thermischen Kühlung und ist Produzent von thermisch betriebenen Kältemaschinen. Der Pink Chiller mit 20 kWc, erzeugt Kaltwassertemperaturen im Bereich von -3 °C bis 20 °C und kann daher für die Klimatisierung und ebenso für die Lagerhauskühlung eingesetzt werden.

Ein KWB Biomassekessel liefert Wärme für den Betrieb der Kältemaschine. Während der heißen Sommertage unterstützt eine Solaranlage die Wärmeproduktion. Basis ist hier der Naturstoff „Holz" und die „Sonnenenergie", die die Verarbeitung der Wolle unterstützen. Somit fügt sich das technische Lösungskonzept ideal in die Firmenphilosophie ein und ergänzt das ökologische Gesamtkonzept der Wollproduktion und Verarbeitung der Firma Lehner Wolle. Mehr Informationen über dieses Projekt erhalten Sie auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





Akaryon startet CO2-monitor in Österreich

Mit CO2-monitor können klimaengagierte Unternehmen und Organisationen ihre eigenen MitarbeiterInnen hinsichtlich Klima und Nachhaltigkeit sensibilisieren - und erreichen so in Summe weit größere CO2- Emissionsreduktionen als allein firmen-/organisationsintern zu erreichen wären.

Jede Mitarbeiterin / jeder Mitarbeiter erhält auf co2-monitor.at ein persönliches Konto, wo dann die eigenen privaten CO2-Emissionen analysiert, jährliche Reduktionsziele definiert und eigene Engagements erfasst werden. Spezialangebote für Energie-effiziente Produkte und leicht verständliche Klimainformationen motivieren zum Handeln im Alltag.

Unternehmen und Organisationen können Wettbewerbe durchführen, Kommunikation und Inhalte personalisieren, Nachhaltigkeitsmaßnahmen wie z.B. Energiesparen am Arbeitsplatz wirkungsvoller umsetzen und die gesamt erreichten Einsparungen dokumentieren.

Gegenüber ähnlichen Produkten bietet der co2-monitor eine mehrjährige Perspektive mit persönlichen Reduktionszielen und Engagements und einen attraktiven Rahmen wodurch eine breite Teilnahme erreicht wird. Weitere Informationen erhalten Sie auf Externe Verknüpfung www.co2-monitor.at.





AVE Supersauger – geballte Technik im Dienste des neuen ECO-Mitglieds

In der modernen Abfallwirtschaft sowie im Besonderen im Bereich der gesamten Saugdienstleistungen, dreht sich alles um maßgeschneiderte, innovative und effiziente Lösungen. Um dabei - v.a. bei Saugdienstleistungen - den vielfältigen Kundenansprüchen gerecht zu werden, ist ein spezieller, moderner Fuhrpark unerlässlich. Mit der neuen eingesetzten Technik schafft etwa die jüngste Generation der AVE Saugwagen im Vergleich zu ihren Vorgängern nicht nur eine wesentlich höhere Saug- und Spülleistung, sondern ist auch generell vielfältiger einsetzbar. Bestes Beispiel ist der seit wenigen Wochen im Einsatz befindliche neue sogenannte „AVE Supersauger" für Industriereinigungen, Absaugung von Bauschutt, Dachbekiesungen, Pellets, Holzschnitzel etc. sowie Aufbringung von Dachbekiesung und Verblasung von Quarzsanden etc. Weitere Details zur AVE und zum AVE Supersauger finden Sie auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





SE-Concepts baut MW-Photovoltaik-Anlage in Lazio

Die SE-Concepts GmbH, ein Grazer Photovoltaik-Entwicklungs- und Planungs-Unternehmen, hat in den letzten Tagen die endgültige Genehmigung für ihre Photovoltaik-Anlage in Lazio durch die Provinzverwaltung Rom erhalten. Die Anlage „SEC Project 10" befindet sich etwa 35 km südlich von Rom, in der Gemeinde Lanuvio.

Die Anlage soll auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Grund gebaut werden, mit einer Nennleistung von 942 Kilowatt peak. Mit einem jährlichen Stromertrag von über 1,36 Mio. Kilowattstunden kann das Sonnenkraftwerk über 300 Vier-Personen-Haushalte mit Energie versorgen. und spart über seine 20-jährige Laufzeit knapp 12.400 Tonnen CO2 ein. Die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beträgt durchschnittlich 34,6 Cent pro Kilowattstunde. Für die Anlage haben bereits einige Privatinvestoren Kaufinteresse bekundet. Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





Odörfer und TB Hammer spenden Schönbrunner Tiergarten Photovoltaik-Anlage

Der neu eröffnete Südamerika-Park im Tiergarten Schönbrunn ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, die das Gebäude mit dem benötigten Strom versorgt.

Die Anlage wurde dem Tiergarten von den Unternehmen ODÖRFER, TB Hammer und Unisan gespendet. Für die Spezialisten dieser Anlagen ist bei diesem Projekt wichtig, die Qualität und das Signal, gemeinsam an einer intakten Umwelt zu arbeiten. Mehr erfahren Sie auf Externe Verknüpfung www.eco.at.

Zahlreiche Gäste und Experten nahmen am 24. Juni 2010 in der ORANG.erie des Tiergartens Schönbrunn zum energytalk in Wien Platz. Das Thema „Erneuerbare Energie: Siegeszug in moderner Gebäudetechnik" brachten Vortragende und Experten dem interessierten Publikum nahe. Zukunftsfähige Lösungen und technische Anforderungen für energieeffizientes Bauen sowie ihre Erfahrungen zum Einsatz erneuerbarer Energie in moderner Gebäudetechnik wurden aufgezeigt. Lesen Sie mehr auf Externe Verknüpfung www.eco.at. Der nächste energytalk findet am 7. Oktober 2010 in Graz statt.





ANDRITZ HYDRO liefert Propellerturbinen nach Kanada

Der internationale Technologie-Konzern ANDRITZ erhielt von Kiewit-Alarie A Partnership den Auftrag zur Lieferung von drei Propellerturbinen und Generatoren für das Wasserkraftwerksprojekt Lower Mattagami River, entwickelt von Ontario Power Generation in Ontario, Kanada. Die neuen Maschinensätze erweitern die Kraftwerke Little Long, Harmon sowie Kipling und werden ab Juni 2014 umweltfreundlich erzeugten Strom in das kanadische Stromnetz liefern. Der Auftragswert beträgt rund 100 Mio. EUR.

Der Lieferumfang von ANDRITZ HYDRO umfasst Engineering, Lieferung und Montage von drei vertikalen Propellerturbinen (Leistung 68 MW bis 80 MW, Durchmesser 6 m), drei Generatoren, der Schutz- und Leit-Technik sowie der Regler und Erregung. Die drei Wasserkraftwerke haben eine Fallhöhe von jeweils rd. 30 m. Während in diesem Fallhöhenbereich zumeist Kaplanturbinen eingesetzt werden, erzielt man in diesem Fall mit Propellerturbinen aufgrund des erhöhten Wasserdurchflusses von beinahe 300 m3/s und der hohen Robustheit die vorteilhafteste Lösung für den Kunden hinsichtlich Effizienz und Haltbarkeit.






Neue Kräfte an Bord des Clusters ECO WORLD STYRIA

Die Steiermark ist weltweit einer der „Hot-Spots" für Umwelttechnologien mit hoher Dichte an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Energie- und Umwelttechnik. Mit der Beteiligung von vier Unternehmen (Binder+Co, equadrat group, FIBAG Forschungszentrum und KWB Biomasseheizungen) an der Gesellschaft ist die ECO WORLD STYRIA nun auch Cluster nach dem erfolgreichen Modell der PPP Public-Private-Partnership.

Die neue Strategie 2010 bis 2015 der ECO WORLD STYRIA zielt darauf ab, die Unternehmen, die Forschungseinrichtungen und den Standort als „The World`s Green Tech Valley" weiter zu entwickeln. Bis 2015 soll vor allem die Anzahl der Technologieführer verdoppelt, noch mehr Umwelttechnik- Arbeitsplätze geschaffen und eine höhere internationale Wahrnehmung der Technologien erreicht werden. Mehr erfahren Sie auf Externe Verknüpfung www.eco.at.

Im neuen ECO Mitglieds-Modell profitieren die Unternehmen von zusätzlichen Innovations-Supports (z.B. Patentanalyse, Technologie Round Tables mit Forschungspartnern), Strategie-Supports (maßgeschneiderte Beratung etwa zu Märkten, Technologien und Kooperationspartner) oder dem Förderungs-Support im Ausmaß eines Beratertages. Weitere Informationen zum neuen Modell erhalten Sie auf Externe Verknüpfung www.eco.at.





Innovationsschub durch ECO Technologie-Roundtables

Mittelfristig sollen neue technologische Ansätze zwischen Forschungseinrichtungen und der Energie- und Umwelttechnikbranche identifziert, angeregt und evaluiert werden. Dieses Ziel verfolgt die ECO WORLD STYRIA als treibende Kraft hinter den neuen Technologie-Roundtable Gesprächen.  Zwei vielversprechende Gesprächsrunden, die auf fruchtbaren Boden fielen, hat es bereits gegeben. Forscher und Unternehmer - und das ist neu -  auch solche aus anderen technologischen Bereichen setzen sich an einen Tisch und behandeln Spezialthemen zu bisher ungelösten technologischen Herausforderungen aus dem Bereich der Energie- und Umwelttechnik. Schon die bisherigen Roundtables zeigten die Effektivität dieser vertraulichen Gesprächsrunden, denn die Vernetzung der Experten brachte bereits erste Anknüpfungspunkte für Innovationen und Lösungen.





ECO-Invest Workshop „How to attract investors?“

Innovative Unternehmen stehen häufig vor der Herausforderung, Kapital für neue Produkte oder Geschäftsbereiche zu beschaffen. Ergänzend zu Investitionskapital über den Bankensektor stehen zahlreiche andere Finanzierungsmöglichkeiten den Betrieben zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund bietet ECO WORLD STYRIA im Rahmen eines EU-Projekts Unternehmen die Möglichkeit an einer Teilnahme am kostenfreien Workshop „How to attract investors?" am 14. Septemeber 2010 bei ECO WORLD STYRIA am Impulszentrum Graz-West. Dieser, in Englisch abgehaltene Workshop wird von Uffe Bundgaard-Jörgensen geleitet. Er ist Investor und langjähriger Dozent der Universität Kopenhagen für Venture-Capital-Finanzierung speziell im Umwelt- und Energiesektor.

Inhalte des Workshops:
- Aufbereitung eines Business Plans
- Professionele Vorstellung vor Kapitalgebern
- Übersicht Finanzierungsangebot
- Übersicht von Investoren im Energie- und Umweltbereich

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Für die Anmeldung und für Fragen steht Ihnen Hr. Christian Köberl gerne zur Verfügung. (koeberl@eco.at; Tel.: 0316 / 40 77 44 -14)





Steirische AMS-Stiftung fördert neue Green Jobs

Um steirische Unternehmen aus dem Energie- und Umweltbereich gezielt beim Aufbau von neuem Personal zu unterstützen und damit das Wachstum in diesem Sektor zu fördern, wurde das Projekt e:Job, Mobilitätszentrum Energie und Umwelt, initiiert.

Neben Beratung zum Thema Personalentwicklung bietet e:Job eine attraktive Möglichkeit für den Einstieg und die Ausbildung zukünftiger MitarbeiterInnen noch vor Beginn des Dienstverhältnisses. Vorab werden die noch notwendigen Qualifikationen arbeitsplatznah erworben, das heißt neben der theoretischen Ausbildung bei einem Bildungsinstitut wird parallel dazu die Praxis in dem zukünftigen Unternehmen absolviert.

Während der Ausbildungszeit fallen für das Unternehmen keine Personalkosten an, zusätzlich werden von e:Job Ausbildungskosten bis zu 3.000 € übernommen. e:Job können alle steirischen Unternehmen nutzen, die ein Geschäftsfeld im Energie- und Umweltbereich haben oder ohne Geschäftsfeld im Energie-und Umweltbereich wenn neues Personal im Energie- und Umweltbereich qualifiziert werden soll.

Nähere Informationen erhalten Sie unter Externe Verknüpfung www.ejob-steiermark.at.





Deutscher Förderungsstopp für Erneuerbare aufgehoben

Die am 3. Mai 2010 verordnete qualifizierte Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt, z. B. Biomasseheizungen, wurde am 7.Juli vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages aufgehoben. Ab 12.Juli können wieder Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden, jedoch zu geänderten Förderkonditionen.

Mit den bislang gesperrten Mitteln von EUR 115 Mio. stehen damit heuer insgesamt EUR 380 Mio. für die Förderung erneuerbarer Energien zur Verfügung. Laut Bundesumweltminister Röttgen soll dies Investitionen von EUR 2,8 Mrd. zur Folge haben.

Die aktuellen Förderrichtlinien im Detail finden sich auf der Website des Bundesumweltministeriums: Externe Verknüpfung www.erneuerbare-energien.de





Österreichischer Klimaschutzpreis 2010

Das Lebensministerium und der ORF verleihen heuer zum dritten Mal in Folge den Österreichischen Klimaschutzpreis. In gewohnter Weise werden Klimaschutzprojekte in den Kategorien: Landwirtschaft und Gewerbe, Industrie und Großbetriebe sowie Alltag und Ideen prämiert. Neu beim Klimaschutzpreis 2010 ist die Kategorie Regionen und öffentlicher Raum, die Vereine, Gemeinden und andere Akteure im öffentlichen Raum anspricht. Ab sofort können bis 31. August innovative Projekte, Konzepte und Ideen unter Externe Verknüpfung www.klimaschutzpreis.at eingereicht werden. Als Entscheidungskriterien zählen neben Wirksamkeit für den Klimaschutz, Vorbildwirkung sowie Energie- und Kosteneffizienz auch Innovationsgrad und Kreativität. Die Siegesprojekte werden am 8. November 2010 in der Aula der Wissenschaften (1010 Wien) ausgezeichnet.





Projekt-Markt für Steirer und steirische Partnerregionen

Die Themen Energie-Effizienz und Lebensmittel-Veredelung stehen im Mittelpunkt eines zweitägigen Workshops des Landes Steiermark, zu dem Fachleute aus Partnerregionen aus ganz Europa Mitte September nach Graz kommen werden. Dabei sollen unter anderem gemeinsame EU-Projekte vorbereitet werden.

"Wir haben in den vergangenen Jahren ein tragfähiges Netzwerk mit Partnerregionen aufgebaut und wollen diese Kontakte nun nützen, um die Stärken unseres Landes europaweit zu positionieren", erklärt der Leiter der Fachabteilung Europa und Außenbeziehungen, Land Steiermark, Mag. Ludwig Rader. Er sieht dies auch als regionalen Beitrag zur neuen EU-Wirtschaftsstrategie "Europa 2020".

Steirische Unternehmen und Einrichtungen aus den Spezialbereichen "Energie" und "Lebensmittel", die Zusammenarbeit mit anderen Regionen anstreben, können deshalb auf einem "Projekt-Markt" ihre Vorhaben im Zuge dieses Netzwerktreffens ("NetWorkShop") präsentieren. Arbeitssprache ist Englisch.

Am 14. und 15. September 2010 findet das Zusammentreffen in Graz in der FH Campus 02 statt. Externe Verknüpfung Nähere Informationen 






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